Am Sonntag, den 19.04.2026, kontrollierten Beamte der Grenzpolizeiinspektion Passau gegen 13:40 Uhr einen Pkw mit deutscher Zulassung auf der BAB A3 in Fahrtrichtung Österreich, welcher mit vier ungarischen Staatsangehörigen besetzt war.
Im Rahmen der ganzheitlichen Kontrolle wurden zunächst in der Geldbörse des 36-jährigen ungarischen Beifahrers zwei Tüten mit weißem Pulver aufgefunden. Da sich die beiden weiteren Mitfahrer im Alter von 49 und 59 Jahren während der Kontrolle auffällig verhielten, wurden weitere Unterstützungskräfte hinzugezogen und alle Insassen sowie das Fahrzeug einer Durchsuchung unterzogen. Hierbei konnte insgesamt eine nicht geringe Menge an weißem Pulver sowie diverses Rauschgiftzubehör mit entsprechenden Anhaftungen festgestellt werden. Ein auf der Dienststelle durchgeführter Stoffschnelltest bestätigte, dass es sich bei dem Pulver um Amphetamin handelte. Beim 44-jährigen ungarischen Fahrzeugführer konnten zudem drogentypische Auffälligkeiten festgestellt werden. Ein durchgeführter Drogenschnelltest verlief positiv, weshalb die Weiterfahrt unterbunden wurde. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Passau wurden alle vier ungarischen Staatsangehörigen nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen sowie der beim Fahrzeugführer durchgeführten Blutentnahme entlassen.
Die Männer im Alter von 36, 49, 59 und 44 Jahren erwartet nun jeweils ein Strafverfahren wegen Schmuggels von Amphetamin in nicht geringer Menge. Gegen den 44-jährigen ungarischen Fahrzeugführer wird zudem ein Verkehrsordnungswidrigkeitenverfahren nach dem Straßenverkehrsgesetz wegen Fahrens unter dem Einfluss berauschender Mittel eingeleitet.

Grenzpolizeiinspektion Passau