Die Gemeinde Frauenau kann sich erneut über einen starken Zuschuss aus der Städtebauförderung freuen. 3,6 Millionen Euro fließen aus dem Bund-Länderprogramm in die Reaktivierung des ehemaligen Gasthofs mit dem sogenannten Gistl-Saal, der zum Bürgersaal ausgebaut werden soll.
Wie Landtagsabgeordneter Dr. Stefan Ebner mitteilt, diente das Gistl-Anwesen über viele Jahre hinweg als zentraler Treffpunkt für Kultur und Veranstaltungen. Diese bedeutende Rolle für die Gemeinschaft solle nun mithilfe der Städtebauförderung neu aktiviert werden. Der Umbau zeige, wie Strukturwandel gelingen könne, und verbinde den Erhalt bayerischer Baukultur mit Denkmalschutz und nachhaltigem Bauen.
Ebner dankte Bauminister Christian Bernreiter und Bundesminister sowie Bundestagsabgeordnetem Alois Rainer für die Unterstützung, durch die diese Förderung ermöglicht worden sei.

3,6 Mio. Euro Städtebauförderung für die Reaktivierung des „Gistl-Anwesens“: MdL Ebner überbringt die guten Nachrichten für das Projekt in Frauenau und dankt Minister Bernreiter für die Unterstützung.
Es ist nicht der erste Zuschuss aus der Städtebauförderung für das Gistl-Anwesen. Bereits im vergangenen Jahr wurde die mehrstufige Sanierung des früheren Glasfabrik-Standorts mit 2,45 Millionen Euro unterstützt.
Nach Angaben Ebners ist die Städtebauförderung ein Erfolgsmodell, das neue Lebendigkeit in die Ortszentren bringt und den Zusammenhalt vor Ort stärkt. Gerade im ländlichen Raum ermögliche sie wichtige Investitionen, die Kommunen zukunftsfähig machen.
Bayernweit werden mit mehr als 264 Millionen Euro insgesamt 478 Städte und Gemeinden bei der Stärkung der Ortszentren, der Förderung des gesellschaftlichen Zusammenhalts sowie der Wiederbelebung von Brachflächen unterstützt.
Gefördert werden in diesem Jahr zahlreiche Maßnahmen im Rahmen der Programme Lebendige Zentren, Sozialer Zusammenhalt und Wachstum und nachhaltige Erneuerung. Diese Programme leisten einen wichtigen Beitrag zur Aufwertung von Ortskernen, zur Integration und zu einer klimagerechten Stadtentwicklung.
Laut Ebner löst jeder staatliche Euro weitere öffentliche und private Investitionen aus. Jede Kommune entscheide selbst, für welche Projekte die Fördermittel eingesetzt werden. Die Förderregeln sollen den Städten und Gemeinden dabei größtmögliche Freiheit und passgenaue Lösungen ermöglichen.

Abgeordnetenbüro Dr. Stefan Ebner, MdL