Die Rettungshundestaffeln in den Landkreisen Deggendorf, Regen und Freyung-Grafenau erhalten eine finanzielle Unterstützung in Höhe von insgesamt 66.000 Euro. Die Mittel stammen aus der Fraktionsreserve der Freien Wähler, die von MdL Martin Behringer vermittelt wurde. Zusätzlich wird die Förderung aus der CSU Fraktionsreserve über Staatsminister Christian Bernreiter um weitere 16.000 Euro aufgestockt.
Mit der Unterstützung soll die wichtige ehrenamtliche Arbeit der Rettungshundestaffeln gestärkt und die Einsatzbereitschaft langfristig gesichert werden. Die Ausbildung der Suchteams ist anspruchsvoll und erfordert regelmäßiges Training unter realitätsnahen Bedingungen.

Vorsitzender der Rettungshundestaffel Bayerischer Wald e.V., Martin Duckstein (l.) freut sich, dass mit der Hilfe auf Vermittlung von MdL Martin Behringer Ausstattung für die zahlreichen Einsätze leichter angeschafft werden kann. Am Trainingsgelände bei Kumreut gab es noch zu Winterzeiten ein Gespräch über Arbeit und Aufwand der Staffel.
Auf den Trainingsgeländen in Zwiesel, Regen, Lindberg oder Kumreut wird häufig mehrmals pro Woche geübt. Dabei wechseln die Einsatzorte bewusst, um die Hunde und ihre Hundeführer optimal auf unterschiedliche Situationen vorzubereiten. Trainiert wird unter anderem in Wäldern, auf Wiesen und in schwierigem Gelände.
Die Teams sind in der gesamten Region im Einsatz. Das Einsatzgebiet reicht von der tschechischen Grenze bis in den Raum Straubing. Zwischen 20 und 30 Mal pro Jahr werden die Rettungshunde alarmiert, um vermisste Personen zu suchen. Häufig geht es dabei um demenzkranke Menschen, verirrte Pilzsammler oder Personen in akuten Krisensituationen.

Vertreter der Rettungshundestaffeln der Region nehmen die Unterstützung entgegen und präsentieren das Schild Rettungshunde vor einem Einsatzfahrzeug.
Auch moderne Technik wird zunehmend eingesetzt. Teilweise unterstützen Drohnen die Suchaktionen aus der Luft. Dennoch bleibt die Arbeit der Rettungshundestaffeln stark vom Engagement der Ehrenamtlichen geprägt. Training, Einsätze und Organisation erfolgen größtenteils in der Freizeit der Helfer.
MdL Martin Behringer würdigte dieses Engagement ausdrücklich: Die Rettungshundestaffeln leisten einen unschätzbaren Beitrag zur Sicherheit in unserer Region. Mit der Förderung aus der Fraktionsreserve sollen Ausbildung, Ausrüstung und moderne Technik weiterhin auf hohem Niveau möglich bleiben.

Mitglieder der Rettungshundestaffel präsentieren gemeinsam mit einem ausgebildeten Rettungshund ihre Arbeit vor einem Einsatzfahrzeug.
Die Mittel werden auf die beteiligten Staffeln aufgeteilt. Je nach Bedarf können sie beispielsweise für Regenjacken, Funkgeräte oder auch für größere Anschaffungen wie Rettungsanhänger eingesetzt werden. Damit soll sichergestellt werden, dass die ehrenamtlichen Lebensretter auch künftig schnell und professionell helfen können.

Vertreter der Rettungshundestaffeln zeigen das Rettungshunde Schild und freuen sich über die finanzielle Unterstützung für ihre ehrenamtliche Arbeit.

Rettungshundestaffel Waldkirchen
MdL Martin Behringer
Rettungshundestaffel Bayerischer Wald e.V