Falschgeld an Schule benutzt – Warnung vor sogenanntem „Prop Copy/Movie Money“

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06.03.2026 10:57 Uhr
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Falschgeld an Schule benutzt – Warnung vor sogenanntem „Prop Copy/Movie Money“

Was ist Prop Copy / Movie Money

Bei den sichergestellten, falschen Geldscheinen handelte es sich um sogenanntes „Prop Copy“ oder „Movie Money“. Dies wird oftmals im Film oder Theater verwendet und weist in der Regel keine Imitation der Sicherheitsmerkmale auf und kann daher leicht durch die Prüfmethode „Fühlen-Sehen-Kippen“ als falsch identifiziert werden. Oftmals wird es auch zu Verkleidungen zur Faschingszeit genutzt.

Die Mehrzahl solcher Stücke wird dennoch als grundsätzlich im Zahlungsverkehr verwechselbar eingestuft. Es handelt sich um Reproduktion echter Banknoten mit zusätzlichen textlichen oder bildlichen Veränderungen. Banknotenreproduktionen sind dann Falschgeld, wenn sich mit echtem Geld verwechselt werden können und als echt in den Verkehr gebracht werden oder werden sollen.

Wie im Fall der vier Schüler im Landkreis Deggendorf. Sie bezahlten mit dem Wissen, Falschgeld zu benutzen und kamen so auch anhand des Wechselgeldes zu einem finanziellen Vorteil. Das Inverkehrbringen von Falschgeld ist kein Kavaliersdelikt. Das Gesetz sieht dafür empfindliche Strafen vor. Daher warnen wir ausdrücklich vor dem Besitz sowie der Verwendung solcher Banknotenabbildungen.

 

 


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Quellenangaben

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