Einsamkeit ist ein wichtiges Thema in unserer Gesellschaft. Besonders betroffen sind Menschen, die einen geliebten Partner verloren haben. Um gezielt Deggendorferinnen und Deggendorfer zu unterstützen, die im vergangenen Jahr verwitwet sind, lud Oberbürgermeister Dr. Christian Moser zum Nachmittag der Begegnung in das Café im Handwerksmuseum der Stadt Deggendorf ein.
Gemeinsam mit den Vertretern der Kirchen, Pfarrer Franz Deffner von der Pfarrei St. Josef Mietraching und Stadtpfarrer BGR Martin Neidl von der Pfarrei Mariä Himmelfahrt, sowie 2. Bürgermeister Günther Pammer und 3. Bürgermeisterin Renate Wasmeier kamen 25 Verwitwete zu einem offenen Austausch bei Kaffee und Kuchen zusammen.
Die Veranstaltung bot den Gästen in geschützter und einfühlsamer Atmosphäre die Möglichkeit, miteinander ins Gespräch zu kommen, persönliche Erfahrungen zu teilen und neue Kontakte zu knüpfen. Im Mittelpunkt stand das Gefühl, nicht allein zu sein. Gerade nach einem Verlust erleben viele Menschen soziale Rückzüge oder das Fehlen eines vertrauten Umfelds.

Einfühlsamer Austausch - OB Dr. Moser beim Begegnungsnachmittag für Verwitwete
Im Rahmen des Treffens wurden zudem verschiedene Unterstützungsangebote vorgestellt, die helfen können, wieder Anschluss zu finden und Gemeinschaft zu erleben. Neben dem Programm des städtischen Seniorenbüros informierte die Vorsitzende des Seniorenbeirats, Cornelia Wohlhüter, über das Angebot der Plauderstunde.
Mit dem Nachmittag der Begegnung setzt die Stadt Deggendorf ein deutliches Zeichen: Niemand soll mit seiner Trauer und Einsamkeit allein gelassen werden.

Stadt Deggendorf