Traditionelles Fischessen der CSU Winzer-Neßlbach setzt Zeichen der Geschlossenheit

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23.02.2026
Winzer
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Das traditionelle Fischessen des CSU-Ortsverbands Winzer-Neßlbach am Aschermittwoch stand ganz im Zeichen der kommunalpolitischen Geschlossenheit. Zahlreiche Mitglieder und Gäste waren der Einladung von CSU-Ortsvorsitzendem Michael Paternoster in den Gasthof zur Post gefolgt.

 

Zum Auftakt begrüßte Paternoster die Anwesenden und betonte die Bedeutung des Abends in der Endphase des Kommunalwahlkampfes. Das Fischessen solle einerseits eine kleine Verschnaufpause darstellen, andererseits auch ein Zeichen der Wertschätzung für die Unterstützung im Wahlkampf sein. Die CSU präsentiere eine starke Marktratsliste über verschiedene Alters- und Berufsgruppen hinweg. Besonders erfreulich sei, dass alle amtierenden Markträte erneut kandidieren. Mit Manfred Fischer habe man zudem einen erfahrenen Bürgermeisterkandidaten, der seit zehn Jahren dem Marktgemeinderat angehört und sich langjährig ehrenamtlich engagiert.

 

Transparenz, Bürgernähe und konkrete Projekte standen im Mittelpunkt der Ansprache von CSU-Bürgermeisterkandidat Manfred Fischer. Er betonte, dass Politik bedeute, Menschen mitzunehmen, Lösungsansätze anzubieten und realistische Perspektiven aufzuzeigen, ohne vorschnelle Versprechen zu machen. Die CSU sei die erste Gruppierung in Winzer gewesen, die einen Bürgermeisterkandidaten nominiert und ein Wahlprogramm mit einem Fünf-Punkte-Plan vorgestellt habe.

 

Vier Männer stehen nebeneinander in einem Gasthaus und lächeln in die Kamera. Sie tragen Hemd und teilweise Tracht oder Weste. Der Raum ist holzgetäfelt und traditionell eingerichtet.
Traditionelles Fischessen des CSU-Ortsverbands Winzer-Neßlbach am Aschermittwoch im Zeichen der Geschlossenheit: Dr. Roland J. Kufner, Bernd Sibler, Manfred Fischer und Michael Paternoster.

 

Dieser umfasst die städtebauliche Entwicklung, den Hochwasserschutz, Schule und Kindergarten, das Ehrenamt sowie Wirtschaft und Gewerbe. Besonders das Hochwasserschutzthema außer- und innerorts bezeichnete Fischer als zentrales Anliegen. Projekte wie die Sicherung der ärztlichen Versorgung, das Gewerbegebiet Neßlbach oder der Erhalt des Schulstandortes seien nur gemeinsam im Marktrat möglich gewesen. Für die Zukunft nannte er unter anderem den Neubau der Turnhalle in Winzer, die Ganztagesbetreuung sowie ein modernes Feuerwehrhaus. Mit Blick auf den Wahlkampf appellierte er an Transparenz und Fairness und rief dazu auf, in den verbleibenden Tagen aktiv um Unterstützung zu werben.

 

Als weiterer Redner sprach CSU-Kreisvorsitzender und Landrat Bernd Sibler. Er dankte Manfred Fischer für dessen Bereitschaft zur Kandidatur und unterstrich dessen Eignung für das Amt. Zugleich stellte Sibler fest, dass der Ton in der Kommunalpolitik rauer werde. Gewalt gegen haupt- und ehrenamtliche Mandatsträger sei nicht zu dulden. Trotz bestehender Herausforderungen sehe er den Markt Winzer und den Landkreis Deggendorf weiterhin gut aufgestellt.

 

Auf Landkreisebene verwies Sibler auf die bevorstehende Eröffnung der Sechsfachturnhalle in Deggendorf sowie auf die Neubauten der Realschule Osterhofen und der Berufsschule Deggendorf. Herausforderungen bestünden unter anderem im Haushalt des Krankenhauses sowie bei der Sanierung von Kreisstraßen und der weiteren digitalen Transformation der Verwaltung. Mit einem Aufruf zum Zusammenhalt schloss er seine Ausführungen.

 

Zum Abschluss bedankten sich Michael Paternoster und Dr. Roland J. Kufner bei den Rednern für die kommunalpolitischen Impulse. Die CSU sehe sich gestärkt und geschlossen für die letzte Phase des Kommunalwahlkampfes aufgestellt. Bei guten Gesprächen klang der Abend aus.


- KM


CSU Ortsverband Winzer-NeßlbachCSU Ortsverband Winzer-NeßlbachWinzer

Quellenangaben

Text: Dr. Roland J. Kufner in Kooperation mit Michael Paternoster, Manfred Fischer und Bernd Sibler; Bild: Jonas Butschek, CSU-Ortsschriftführer

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