Große Einigkeit über ein gelungenes vergangenes Jahr herrschte beim Jahrestreffen der Nationalpark-Kindergärten im Hans-Eisenmann-Haus. Von den Vertreterinnen der Partner-Einrichtungen gab es viel Lob für die abwechslungsreichen Führungsangebote des Nationalparks Bayerischer Wald.
Nationalparkleiterin Ursula Schuster begrüßte die Erzieherinnen der Nationalpark-Kindergärten und betonte die Bedeutung der Zusammenarbeit: Die gute Kooperation sei von unschätzbarem Wert. Dank des Einsatzes des Umweltbildungsteams und der ehrenamtlichen Waldführer konnten im vergangenen Jahr 276 Führungen für die Nationalpark-Kindergärten durchgeführt werden. Rund 220 Kinder aus den Partner-Einrichtungen erhielten so die Möglichkeit, den Nationalpark und seine wilde Natur hautnah zu erleben.
Im Mittelpunkt des Projekts stehen nicht nur Spaß und Bildung für die Kinder. Durch die Angebote und teilweise langjährigen Kooperationen halte die Nationalparkidee auch Einzug in den Alltag und die Familien der Kinder. Das leiste einen wichtigen Beitrag zur Akzeptanz und Verbundenheit der Bevölkerung mit dem Nationalpark. Besonders hervorgehoben wurde dabei das Engagement der ehrenamtlichen Waldführerinnen und Waldführer. Rund 85 Prozent aller Gruppenangebote seien nur durch ihren Einsatz möglich.

Freuten sich über ein weiteres gelungenes Jahr der Zusammenarbeit: Die Vertreterinnen der Nationalpark-Kindergärten, Nicole Graf-Kilger und Lisa Keilhofer von der Nationalparkverwaltung und die ehrenamtlichen Waldführerinnen. Auch Nationalparkleiterin Ursula Schuster (Mitte) ließ sich das Jahrestreffen nicht entgehen.
Auch die Vertreterinnen der Nationalpark-Kindergärten unterstrichen die Qualität und Vielfalt der Angebote. Die Aktivitäten zu unterschiedlichsten Themen begeisterten nicht nur die Kinder, sondern lieferten auch wertvolle Impulse für die pädagogische Arbeit im Kindergartenalltag. Positiv bewertet wurde zudem das Fortbildungsangebot für die Mitarbeitenden. Im vergangenen Jahr standen unter anderem die Themen Moore und Pilze auf dem Programm. Für den kommenden Herbst ist eine weitere Fortbildung zum Thema Ameisen geplant.
Nicole Graf-Kilger und Lisa Keilhofer, die Ansprechpartnerinnen für die Partner-Kindergärten in der Nationalparkverwaltung, informierten außerdem über aktuelle Entwicklungen. Dazu zählen die abgeschlossenen Umbauten im Jugendwaldheim, die Sanierung des Waldschmidthauses sowie zahlreiche Neuerungen im Nationalparkzentrum Falkenstein. Im Haus zur Wildnis wurde eine neue Aas-Station eingerichtet, im Tier-Freigelände entstehen zwei neue Gehege. Zudem sorgen neue Spielstationen für zusätzliche Angebote für Familien. Die Eröffnung ist für das Frühjahr geplant.
Bei Kaffee, Kuchen und anregenden Gesprächen ließen die Teilnehmerinnen das Jahrestreffen im Hans-Eisenmann-Haus ausklingen.

Nationalpark Bayerischer Wald