Mit der neuen digitalen Willkommensinitiative des Niederbayern Forums stärkt Niederbayern gezielt seine Position im Wettbewerb um qualifizierte Fachkräfte. Die Plattform richtet sich an Menschen, die bereits mit Arbeitsvertrag in die Region kommen, und unterstützt sie dabei, schnell und verlässlich in Niederbayern anzukommen. Sie ist modular und erweiterbar aufgebaut und konsequent auf nationale wie internationale Fachkräfte ausgerichtet.
Die Plattform Einfach ankommen unter www.ankommen.niederbayern.de bietet eine strukturierte Erstorientierung in zentralen Lebensbereichen, darunter Spracherwerb, Wohnen, Partnerjobs, Kinderbetreuung und Schule, Weiterqualifizierung sowie soziale Einbindung durch Sport und Freizeitaktivitäten. Alle Inhalte sind sowohl über übergreifende regionale Angebote als auch über eine Umkreissuche für passgenaue Angebote vor Ort auffindbar.
Dr. Reinhard Saller, Geschäftsführer des Niederbayern Forums, betont die Bedeutung einer schnellen Orientierung für qualifizierte Fachkräfte. Eine klare Struktur und gebündelte Informationen seien entscheidende Erfolgsfaktoren für ein gutes Ankommen und eine langfristige Bindung an den Standort Niederbayern.

Vorstellung der digitalen Willkommensplattform Niederbayern in Landshut v.l.n.r. Alexander Zendelbach Niederbayern Forum, Dr. Reinhard Saller Geschäftsführer Niederbayern Forum, Carina Weckmüller idowapro, Felix Happe Wirtschaftsförderer der Stadt Landshut, Vanessa Becker Projektleiterin idowapro
Auch Dr. Olaf Heinrich, Bezirkstagspräsident von Niederbayern und Vorsitzender des Niederbayern Forums, unterstreicht die Relevanz des Projekts. Die Sicherung qualifizierter Fachkräfte sei eine zentrale Zukunftsaufgabe für die Region. Mit der zweisprachigen Willkommensinitiative zeige Niederbayern, dass es geschlossen handle und professionelle Rahmenbedingungen für Fachkräfte biete.
Gefördert wird das Projekt aus Mitteln des Regionalmanagements des Staatsministeriums für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie. Getragen wird die Initiative vom Niederbayern Forum in enger Zusammenarbeit mit den niederbayerischen Landkreisen und den kreisfreien Städten. Unterstützt wird das Vorhaben von Partnern aus Wirtschaft und Gesellschaft, darunter die IHK Niederbayern sowie Initiativen wie die Hans Lindner Stiftung. Auch kommunale Vertreter waren bei der Präsentation eingebunden, unter anderem Felix Happe, Wirtschaftsförderer der Stadt Landshut und Leiter des Amts für Wirtschaft, Marketing und Tourismus.
Die digitale Willkommensinitiative ist modular angelegt und kann künftig um weitere Inhalte und Services erweitert werden. Konzeption und Umsetzung der Plattform erfolgten durch idowapro.
Der Bezirk Niederbayern bildet gemeinsam mit den anderen sechs bayerischen Bezirken die dritte kommunale Ebene im Freistaat. Das Bezirksgebiet umfasst neun Landkreise, drei kreisfreie Städte und eine Große Kreisstadt. Zu den Kernaufgaben zählen die Bereiche Soziales, Gesundheit, Kultur und Heimatpflege, Bildung und Jugend sowie die Fachberatung für Fischerei.
Als überörtlicher Träger der Sozialhilfe unterstützt der Bezirk Pflegebedürftige, Senioren und Kranke sowie Menschen mit Behinderungen. Mit dem Bezirksklinikum Mainkofen sowie den Bezirkskrankenhäusern Landshut, Straubing und Passau sichert der Bezirk die psychiatrische Versorgung in Niederbayern. Insgesamt sind rund 3700 Mitarbeiter für den Bezirk und seine Einrichtungen tätig, darunter auch an schulischen Einrichtungen wie dem Institut für Hören und Sprache in Straubing sowie dem Agrarbildungszentrum Landshut Schönbrunn.

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