Erfolgreiche Schwerpunktkontrolle auf der BAB A3 – Zahlreiche Straftaten und Fahndungstreffer festgestellt

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22.01.2026 16:00 Uhr
Passau
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PASSAU. Am Mittwoch, den 21.01.2026, führte die Grenzpolizeiinspektion Passau in der Zeit von 16:00 bis 24:00 Uhr mit eigenen Kräften eine umfangreiche Schwerpunktkontrolle zur Bekämpfung der grenzüberschreitenden Kriminalität durch. Der Schwerpunkt der Kontrollaktion lag auf der Betäubungsmittelkriminalität sowie der illegalen Migration. Die Maßnahmen fanden auf der BAB A3 in beide Fahrtrichtungen statt und wurden durch einen Diensthundeführer des ZED Passau mit einem Rauschgiftspürhund unterstützt. Im Verlauf der Kontrollaktion wurden insgesamt fünf Straftaten, eine Ordnungswidrigkeit sowie fünf Fahndungstreffer festgestellt. Bereits zu Beginn der Kontrolle, gegen 16:15 Uhr, wurde auf der BAB A3 in Fahrtrichtung Österreich ein Pkw mit österreichischer Zulassung angehalten. Im Gepäck des 28-jährigen österreichischen Fahrzeugführers fanden die Beamten einen verbotenen Schlagring sowie ein verbotenes Pfefferspray. Die Gegenstände wurden sichergestellt. Nach Abschluss der Sachbearbeitung konnte der Mann seine Fahrt fortsetzen. Ihn erwartet ein Strafverfahren nach dem Waffengesetz. Etwa eine Stunde später, gegen 17:30 Uhr, kontrollierten die Einsatzkräfte einen Pkw mit polnischer Zulassung, ebenfalls in Fahrtrichtung Österreich. Bei der Durchsuchung der Person des 39-jährigen polnischen Fahrzeugführers wurde eine geringe Menge Marihuana aufgefunden. Der Mann gab an, das Cannabis aus dem Ausland eingeführt zu haben. Zudem wurde bei der Überprüfung seiner Personalien eine Fahndungsnotierung festgestellt. Weitere Recherchen ergaben, dass ihm das Gebrauchsrecht seiner ausländischen Fahrerlaubnis im Bundesgebiet untersagt worden war. Die Weiterfahrt wurde unterbunden. Gegen den Mann wurden Strafverfahren nach dem Konsumcannabisgesetz sowie wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis eingeleitet. Gegen 21:30 Uhr kontrollierten weitere Beamte auf der BAB A3 in Fahrtrichtung Frankfurt einen Pkw mit spanischer Zulassung. Beim Abgleich der personenbezogenen Daten der 29-jährigen rumänischen Fahrzeugführerin wurde festgestellt, dass gegen sie eine Ausschreibung zur Entziehung der Fahrerlaubnis vorlag. Laut den polizeilichen Datenbeständen war sie seit Beginn des Jahres nicht mehr im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis. Die Weiterfahrt wurde unterbunden. Die Frau erwartet ein Strafverfahren wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis. Um 22:15 Uhr wurde ein weiterer Pkw mit deutscher Zulassung auf der BAB A3 in Fahrtrichtung Österreich kontrolliert. Der 22-jährige serbische Fahrzeugführer konnte keinen gültigen Führerschein vorlegen und machte im Verlauf der Kontrolle widersprüchliche Angaben zum Verbleib seiner Fahrerlaubnis. Der Abgleich mit den polizeilichen Datenbeständen ergab, dass keine Fahrerlaubnis für den Mann verzeichnet war. Zudem war er in der Vergangenheit bereits mehrfach wegen gleichgelagerter Delikte polizeilich in Erscheinung getreten. Die Weiterfahrt wurde unterbunden. Den Mann erwartet ein Strafverfahren wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis. Zeitgleich kontrollierten weitere Beamte einen Pkw mit ungarischer Zulassung, ebenfalls in Fahrtrichtung Österreich. Im Gepäck des 32-jährigen ungarischen Fahrzeugführers wurde ein verbotenes Springmesser aufgefunden und sichergestellt. Gegen den Mann wurde ein Strafverfahren nach dem Waffengesetz eingeleitet. Gegen 22:50 Uhr wurde abschließend ein Fernreisebus auf der BAB A3 in Fahrtrichtung Österreich kontrolliert. Bereits beim Betreten des Busses stellten die Beamten deutlichen Marihuanageruch fest. Im Gepäck eines 29-jährigen rumänischen Fahrgastes konnte eine geringe Menge Marihuana aufgefunden werden. Da der Bus vor dem Grenzübertritt keinen weiteren Halt vorgesehen hatte, ist davon auszugehen, dass der Mann versuchte, das Cannabis auszuführen. Nach Sicherstellung des Betäubungsmittels konnte der Mann seine Reise fortsetzen. Ihn erwartet ein Strafverfahren nach dem Konsumcannabisgesetz. Im Verlauf der Kontrolle des Fernreisebusses zeigte sich ein 40-jähriger irakischer Fahrgast desselben Fernreisebusses aufgrund seines Alkoholkonsums äußerst renitent. Der Mann wurde durch den Busfahrer von der Weiterfahrt ausgeschlossen und unter Mithilfe der eingesetzten Beamten aus dem Bus verwiesen. Da der Mann seine Reise nicht fortsetzen konnte, sollte er durch die Polizei zum Hauptbahnhof Passau verbracht werden. Während des Transports verlor der Mann jedoch die Kontrolle, schlug um sich und trat gegen die Tür des Dienstfahrzeugs, sodass diese aus der Führungsschiene sprang. Der Mann wurde daraufhin gefesselt und zur Dienststelle verbracht. Dort verbrachte er die Nacht zur Ausnüchterung in einer Arrestzelle und wurde am Donnerstagmorgen wieder entlassen. Die Grenzpolizeiinspektion Passau zieht ein positives Resümee aus der mehrstündigen Schwerpunktkontrolle. Durch die gezielten Maßnahmen und die enge Zusammenarbeit der eingesetzten Kräfte konnten zahlreiche Straftaten, Verstöße und Fahndungstreffer festgestellt und unterbunden werden.

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Quellenangaben

Grenzpolizeiinspektion Passau

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