Wenn betriebliche Kommunikation zum Risiko wird
In vielen Handwerksbetrieben hat es ganz harmlos begonnen: Eine kleine WhatsApp-Gruppe für schnelle Abstimmungen, ein Foto direkt von der Baustelle an den Kollegen, ein kurzer Rückruf über die private Handynummer, weil es unkompliziert und sofort möglich war.
Mit der Zeit hat sich dieses „schnell mal eben“ zur Gewohnheit entwickelt. Dadurch verlagerte sich nicht nur die Erreichbarkeit, sondern auch Kundendaten und Absprachen auf private Geräte.
Heute finden viele Vorgänge nicht mehr im Unternehmen statt, sondern auf den Handys einzelner Mitarbeitender, ohne Kontrolle, Dokumentation oder rechtliche Absicherung.

Ständige Erreichbarkeit auf der Baustelle – ein alltägliches Bild im Handwerk, das zunehmend zur Belastung wird.
Die wirklichen Probleme entstehen im Hintergrund
- Reklamationen und Rückfragen landen privat beim Monteur
- Keine zentrale Ablage oder Nachvollziehbarkeit
- Wissen hängt an Personen statt am Unternehmen
- Erreichbarkeit wird still zur Erwartung
- DSGVO-Risiko entsteht ohne Bewusstsein dafür
Aus Mitarbeitersicht
Für viele Mitarbeitende beginnt das Problem dort, wo eigentlich längst Feierabend sein sollte. Wenn der Anruf auf dem privaten Handy eingeht und nicht auf der Firmenleitung, entsteht die Erwartung, sofort reagieren zu müssen – auch ohne offizielle Zuständigkeit. So wird aus einem persönlichen Gerät still ein Servicekontakt, und aus dem Feierabend eine weitere Arbeitszeit, nur ohne Schutz oder Struktur.
Auch am Wochenende geht es häufig weiter: Eine Sprachnachricht mit Fotos über WhatsApp, schnell ein Hinweis zum Reklamationsfall oder eine Nachfrage vom Kunden – alles landet direkt im privaten Chatverlauf. Die gesamte Kommunikation bleibt damit unsichtbar für den Betrieb, ohne Dokumentation und ohne Übergabe. Verantwortung entsteht dort, wo sie eigentlich nicht hingehört.
Aus Sicht der Geschäftsführung
Für die Geschäftsführung zeigt sich das Problem auf einer anderen Ebene: Wenn Kunden nicht das Unternehmen kontaktieren, sondern einzelne Mitarbeitende direkt, verliert der Betrieb still und schleichend die Hoheit über seine eigene Kommunikation. Absprachen werden getroffen, Entscheidungen werden gefällt, aber sie sind nicht festgehalten und für Vorgesetzte, Kollegen oder Nachfolger nicht nachvollziehbar.
Häufig erfährt die Leitung erst im Nachhinein, dass ein Vorgang „schon geregelt“ ist – allerdings nicht im Unternehmenssystem, sondern in einem privaten Chatverlauf. Dadurch entsteht eine Schieflage: Der Betrieb trägt die rechtliche Verantwortung, hat jedoch keinen Zugriff auf den Kommunikationsweg. Kommunikation findet zwar statt, aber außerhalb aller Strukturen.
Was dabei oft übersehen wird
Für Mitarbeitende bedeutet das ständigen Druck, weil sie persönlich erreichbar sind. Für die Geschäftsführung entsteht rechtliche Unsicherheit, weil keine Dokumentation, keine Nachvollziehbarkeit und damit auch kein Schutz besteht. Sobald Kommunikation das Unternehmen verlässt und auf privaten Geräten geführt wird, geht sie verloren – und mit ihr jede rechtliche Absicherung.
Was bleibt, wenn man ehrlich hinsieht
Solange Kommunikation auf privaten Handys stattfindet, liegt ein Teil des Unternehmens außerhalb des Unternehmens.
- Nicht dokumentiert
- Nicht nachvollziehbar
- Nicht geschützt
Mitarbeitende tragen die Belastung, der Betrieb trägt das Risiko und beide stehen im Ernstfall ohne Nachweise da.
Wie es im Betrieb wieder laufen könnte
Wenn Kommunikation wieder im Unternehmen stattfindet, erreichen Kunden den Betrieb und nicht einzelne Mitarbeitende im Feierabend. Reklamationen werden nachvollziehbar dokumentiert und bleiben nicht in privaten Chatverläufen hängen. Auch bei Urlaub oder Krankheit sind Informationen verfügbar, weil Wissen nicht mehr an einzelne Personen gebunden ist. Der Feierabend ist wieder Feierabend und die Verantwortung liegt dort, wo sie hingehört: beim Unternehmen. Gleichzeitig wird der Datenschutz eingehalten, die Mitarbeitenden werden entlastet und die Geschäftsleitung behält den Überblick.
„Kommunikation wird damit wieder zu einem Werkzeug des Betriebs – und nicht zu einer Belastung für Einzelne.“
Webinar: Raus aus dem WhatsApp-Chaos – Kommunikation wieder in den Betrieb holen
In unserem gemeinsamen Webinar mit BWmedien und Wildix zeigen wir, wie Handwerksbetriebe Kommunikation so aufstellen, dass sie nachvollziehbar, zentral und rechtlich sauber bleibt – ohne private Handys als Servicekanal.
- Datum: Donnerstag, 12. Februar 2026
- Uhrzeit: 9:00 - 09:45 Uhr
- Anmeldung: http://bwmedien.biz/qre10
Um verbindliche Anmeldung zum kostenlosen Webinar bis zum 8. Februar 2026 wird gebeten. Begrenzte Teilnehmerzahl!
Das erwartet Sie im Webinar
- Wie Interessenten Sie direkt über Ihre Website erreichen – ohne Umwege über private Nummern
- Wie Telefonie, Video, Chat und Kundenanfragen in einem System zusammenlaufen
- Wie Sie Zeit sparen, weil Informationen nicht mehr verstreut sind
- Wie Sicherheitsstandards und strukturierte Abläufe die Erreichbarkeit stabil halten
- Wie sich Wildix in bestehende Programme und Arbeitsabläufe integrieren lässt
Kurz gesagt: Weniger Stress für Mitarbeitende. Mehr Kontrolle für den Betrieb. Und endlich Kommunikation, die nicht im Privat-Handy verschwindet.

BWmedien GmbH