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27.10.2016
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Meldungen über sog. „Horrorclowns“

Am Mittwoch (26.10.2016) gingen in den späten Abendstunden bei mehreren Polizeidienststellen im Bereich Niederbayern Meldungen über sog. „Horrorclowns“ ein. In einem Fall stellte sich in Parkstetten plötzlich ein „Horrorclown“ einer 18-jährigen Spaziergängerin, die gerade mit ihrem Hund unterwegs war, zunächst in den Weg. Da sie vom Clown anschließend verfolgt wurde, fing die 18-jährige an zu laufen und stürzte dabei. Die Spaziergängerin wurde nicht verletzt. Der Clown konnte unerkannt entkommen.

In einem weiteren Fall im Stadtbereich von Regen meldeten mehrere Verkehrsteilnehmer einen Pkw, der mit drei „Horrorclowns“ besetzt war. Über das Kennzeichen konnte der Fahrer und die zwei Insassen ermittelt werden. Die drei Personen wurden von den Polizeibeamten über ihr Tun entsprechend belehrt.

In drei weiteren Fällen wurden von besorgten Bürgern im Bereich Aham, Johanniskirchen und Eggenfelden ebenfalls „Horrorclowns“ gemeldet.

Das Polizeipräsidium Niederbayern weist aufgrund der sich häufenden Zwischenfälle mit sog. „Horrorclowns“ darauf hin, dass dieses Phänomen auch Grenzen hat.
Bereits das bloße Erschrecken kann unter Umständen bereits strafrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen, wenn beispielsweise erschreckte Personen beim Weglaufen stürzen und sich verletzen.
Polizeipräsidium NiederbayernStraubing

Quellenangaben

Polizeipräsidium Niederbayern