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15.10.2016
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Pkw ausgebrannt - Verdacht auf Brandstiftung

Der Autobesitzer stellte seinen Geländewagen um 22.30 Uhr vor der Garage seines Wohnhauses in der Heinrich-Heine-Straße ab.

Etwa drei Stunden später, so gegen 01.30 Uhr, befand sich ein Passant zu Fuß vom Bahnhof nach Hause und bemerkte, dass es aus dem Motorraum des geparkten Fahrzeugs brannte. Der 38-jährige Zeuge klingelte sofort den Geschädigten heraus und verständigte über Notruf die Feuerwehr. Gemeinsam mit dem 49-jährigen Brandleider schoben sie den Pkw nach vergeblichen Löschversuchen von der Garage weg auf die Fahrbahn und verhinderten so ein Übergreifen des Feuers auf die Garage bzw. das Einfamilienhaus. Dabei erlitten beide eine leichte Rauchgasvergiftung, die jedoch nicht stationär behandelt werden musste.

Der entstandene Sachschaden an dem total zerstörten Auto und dem leicht in Mitleidenschaft gezogenem Garagentor beträgt ca. 30.000 Euro.

Beamte des Kriminaldauerdienstes der Kripo Landshut nahmen noch in der Nacht am Brandort die Ermittlungen auf. Dabei ergaben sich erste Hinweise, die eine Brandstiftung nicht ausschließen lassen. Ein technischer Defekt in der Elektrik des verbrannten Autos dürfte nach aktuellem Erkenntnisstand eher unwahrscheinlich sein.

Die weitere Bearbeitung des Falls wird vom zuständigen Fachkommissariat übernommen. Die Kripo Landshut bittet nun Zeugen, denen im genannten Zeitraum im Umfeld der Örtlichkeit evtl. verdächtige Personen oder Fahrzeuge auffielen, sich unter der Tel. 0871-92520 zu melden.


Medienkontakt: PP Niederbayern, Einsatzzentrale, Matthias Ferstl, Tel. 09421/868-1410
Veröffentlicht am 15.10.2016 um 07.40 Uhr
Polizeipräsidium NiederbayernStraubing

Quellenangaben

Polizeipräsidium Niederbayern



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