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04.09.2016
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Schlechter Scherz löst Großeinsatz aus

Bei der Polizei ging die Mitteilung ein, dass in der Vils ein Schuh mit Strumpfhose treibe.
Dies bestätigte sich auch so. Es wurde zudem im Uferbereich ein Rollstuhl aufgefunden.
Da zu diesem Zeitpunkt davon ausgegangen werden musste, dass es sich um einen Unglücksfall handelte, wurden weitere Rettungskräfte, Feuerwehr sowie die Wasserwacht alarmiert.
Der Schuh, an welchem eine Beinprothese befestigt war, konnte von der Feuerwehr aus dem Wasser gezogen werden.

Die polizeilichen Recherchen ergaben schließlich, dass dieser Rollstuhl einen bereits vor einigen Jahren Verstorbenen gehörte, welcher auch eine Beinprothese hatte. Der Verstorbene lebte unweit der Vils. Seitdem ist das Anwesen nicht mehr bewohnt.
Der ominöse Unglücksfall konnte somit gelöst werden. Offensichtlich haben sich ein oder mehrere Personen im verlassenen Anwesen aufgehalten und Rollstuhl und Prothese mitgenommen. Bislang ist nicht bekannt wer den Rollstuhl und die Prothese an die Vils brachte.

Im Einsatz waren die Feuerwehren Frontenhausen, Steinberg, Gerzen und Dingolfing, die Wasserwacht Dingolfing, Reisbach und Eichendorf sowie ein Notarzt und Rettungsdienstkräfte. Ein Rettungshubschrauber war ebenfalls mit im Einsatz.
Durch den Einsatz der Rettungskräfte sind erhebliche Kosten entstanden.

Die Polizeiinspektion Dingolfing bittet um Hinweise unter Tel.: 08731/3144-0


Medienkontakt: Polizeiinspektion Dingolfing, Weinzierl, POK, Telefon 08731/3144-0
Veröffentlicht am 04.09.2016, 10.00 Uhr
Polizeipräsidium NiederbayernPolizeipräsidium NiederbayernStraubing

Quellenangaben

Polizeipräsidium Niederbayern



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