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19.06.2016
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Ultraleichtflugzeug muss mit Rettungsfallschirm notlanden

Am Sonntag war in den frühen Morgenstunden ein Ultraleichtflugzeug - besetzt mit zwei Personen - auf dem Anflug zum Flugplatz Oberneureuth bei Sonnen. Gestartet waren die beiden Brüder bei klarem Himmel in Suben. Sie nahmen mit ca. 20 anderen Flugzeugen dieser Art am jährlichen „Sonnwendflug“ teil. Aufgrund des einsetzenden Nebels verschlechterte sich jedoch die Bodensicht so rapide, dass der 58jährige erfahrene Pilot die Orientierung verlor. Ein ungefährdeter Landeanflug zur Landebahn in Oberneureuth war somit nicht mehr möglich. Um Schlimmeres zu verhindern, entschloss man sich zu einer Notlandung. Der Co-Pilot löste hierzu den Rettungsfallschirm aus, der das Flugzeug aus einer Höhe von ca. 400 Metern zu Boden sinken ließ. Glücklicherweise setzte das Flugzeug auf einem Wiesengrundstück auf. Der Fallschirm verhing sich im angrenzenden Waldstück. Die beiden Insassen blieben unverletzt und konnten selbstständig aussteigen. Am Flugzeug entstand Totalschaden in Höhe von ca. 40.000.- Euro. Zur Unfallstelle waren die Feuerwehren Hauzenberg, Sonnen, Oberneureuth, Heindlschlag und Breitenberg ausgerückt. Auch mehrere Krankenwagen wurden alarmiert, da zunächst nicht klar war, ob bei dem Unfall jemand verletzt worden war.

Medienkontakt: Polizeiinspektion Hauzenberg, Horst Stockinger, POK
Veröffentlicht am 19.06.2016 um 09.00 Uhr
Polizeipräsidium NiederbayernStraubing

Quellenangaben

Polizeipräsidium Niederbayern



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