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13.05.2022
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Kita-Angebot für ukrainische Flüchtlingskinder

Nach dem Start der Pädagogischen Willkommensgruppen für geflüchtete Kinder und Jugendliche aus der Ukraine an Schulen hat die Stadt Passau nun auch ein Angebot für Kinder von 3 bis 6 Jahren. In Kooperation mit dem Stadtjugendring und freiwilligen Helfern werden im Walderlebnispark in der Karlsbader Straße 30 Plätze angeboten. Zum Startschuss kam Oberbürgermeister Jürgen Dupper zu einem Besuch vorbei.
„Die Geflüchteten aus der Ukraine sind zweifelsohne nach wie vor in einer Ausnahmesituation angesichts der ungewissen Lage in ihrem Heimatland. Daher ist es sicherlich wichtig, ihnen bei uns einen gewissen Grad an Normalität zu ermöglichen, was natürlich im besonderen Maße für die Kinder gilt. Durch unsere Betreuungsangebote wollen wir ihnen die Eingewöhnung bei uns so einfach wie möglich machen“, sagt Oberbürgermeister Dupper.
Die angemeldeten Kinder können von Montag bis Freitag in der Zeit von 8 bis 12.30 Uhr miteinander spielen und erste Schritte in der deutschen Sprache unternehmen. Es gibt jeden Tag ein neues Bastelangebot. Darüber hinaus haben sich Legosteine, Fußball, Schaukeln, Malen und Kinderbücher auch bei den ukrainischen Kindern als äußerst beliebt erwiesen. Und das weitläufige Waldgelände stellt an sich schon einen attraktiven Spielplatz dar. Sollte es regnen, findet man in zwei Gruppenräumen und einem Zelt großzügig Unterschlupf. Auf Wunsch können die Eltern auf dem Gelände verweilen und sich bei Kaffee, Tee und Keksen untereinander austauschen. Obst und Getränke für die Kinder sind vorhanden, eine Brotzeit ist mitzubringen. Die Betreuung vor Ort wird durch das Team des Stadtjugendrings und ehrenamtliche Helfer sichergestellt, die von der Stadt akquiriert wurden. Dazu zählen aktuell beispielsweise Studierende, Rentner und Ukrainer, die schon länger in Passau leben. Das Angebot kann flexibel genutzt werden, bis dato ist das beispielsweise auch tageweise möglich.

Das Kita-Angebot wird gut angenommen. Darüber freuen sich Oberbürgermeister Jürgen Dupper (hinten, 4. von links), Sozialreferent Ansgar Grochtmann (hinten 2. von rechts), die Geschäftsführerin des Stadtjugendrings Karin Meyer (hinten, 3. von links) und die ehrenamtlichen Helfer mit den geflüchteten Kindern und Eltern.Das Kita-Angebot wird gut angenommen. Darüber freuen sich Oberbürgermeister Jürgen Dupper (hinten, 4. von links), Sozialreferent Ansgar Grochtmann (hinten 2. von rechts), die Geschäftsführerin des Stadtjugendrings Karin Meyer (hinten, 3. von links) und die ehrenamtlichen Helfer mit den geflüchteten Kindern und Eltern.


Bereits unmittelbar nach den Osterferien konnten in Passau die sogenannten Pädagogischen Willkommensgruppen planmäßig mit dem Unterricht beginnen. Zum jetzigen Stand beteiligen sich die Grundschule St. Nikola, die Mittelschule St. Nikola und die Dreiflüsse-Realschule mit jeweils einer Gruppe, in der Grund- und Mittelschule Neustift ist eine weitere in Vorbereitung, wobei der Starttermin von der Zahl der Anmeldungen abhängig ist. Im Vordergrund steht grundsätzlich das Ziel, durch feste Strukturen und Ansprechpartner ein Stück Zuwendung und Sicherheit zu vermitteln. Zudem sollen die geflohenen Kinder und Jugendlichen die Möglichkeit haben, das Ankunftsland Bayern und den schulischen Alltag hier kennenzulernen. Der Verbundenheit mit der ukrainischen Heimat ist ebenfalls ein wesentliches Merkmal der Konzeption. Die Willkommensgruppen sind schulartunabhängig und ermöglichen den geflüchteten Kindern und Jugendlichen, die der deutschen Sprache nicht mächtig sind, eine erste schulische Integration.


- SB


Stadt PassauPassau

Quellenangaben

Stadt Passau

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