Symbolbild
zurück zur Übersicht

09.02.2022 16:45 Uhr
698 Klicks
teilen

Niederbayern: Schutz vor Betrug und Datenmissbrauch im Netz– Tipps der Polizei Niederbayern zum heutigen Safer Internet Day

Niederbayern: Schutz vor Betrug und Datenmissbrauch im Netz– Tipps der Polizei Niederbayern zum heutigen Safer Internet Day

NIEDERBAYERN. Schnell einmal ein günstiges Mobiltelefon, ein vermeintlich nicht zu „unterbietendes Angebot“ eines neuen Notebook im Internet, den Traumpartner auf einer Dating-Plattform, oder die Bankgeschäfte bequem und schnell von zu Hause aus erledigen. Viele Einkäufe und Transaktionen werden selbstverständlich heutzutage über das Internet erledigt. Leider birgt aber der nicht selten zu sorglose Umgang mit persönlichen Daten oder das mangelnde Misstrauen verlockender Angebote gewisse Risiken.

Wie die nachfolgenden Beispiele zeigen, melden sich fast täglich Internetnutzer bei den niederbayerischen Polizeidienststellen, die auf sog. „Fakeshops“ hereingefallen sind oder denen persönliche Zugangsdaten mittels Schadsoftware oder per SMS ausgespäht wurden.

Mehrere tausend Euro vom Konto abgebucht

Zwei Fälle beschäftigen derzeit beispielweise die Polizei in Pfarrkirchen – eine 24-Jährige aus dem Bereich Bad Birnbach stellte bei der Durchsicht ihrer Kontoauszüge fest, dass über einen Bezahldienstleister mehrere tausend Euro von ihrem Konto zu Unrecht abgebucht wurden; zum Glück konnte Mithilfe ihrer Bank die Hälfte des Betrages wieder zurückgebucht werden.

Bestellt, bezahlt, aber nicht geliefert – so erging es einem Mann aus dem Gemeindebereich Triftern Mitte Januar. Nachdem er im Internet für mehrere hunderte Euro eine Fräsmaschine bestellte, erstattete er schließlich Anzeige bei der Polizei in Pfarrkirchen, da trotz mehrerer E-Mails und Mahnungen die Fräse nicht geliefert wurde. Wie sich herausstellte, handelte es sich um einen Fakeshop, gegen die Betreiber wird bereits deutschlandweit ermittelt.

Hundewelpen auf Fakeshop angeboten – Auch den Trend, Haustiere im Internet zu bestellen machen sich Betrüger zunutze. Eine 30-jährige Frau aus Eggenfelden war im Internet auf der Suche nach einem Welpen. Über eine Internetseite wurde sie auf ein Angebot aufmerksam und bezahlte Anfang Januar mehrere tausend Euro an den vermeintlichen Händler in Kiel.  Das Tier hat sie nie erhalten, da es sich auch hier um einen Fakeshop handelte.

Phishing-Mails nach wie vor im Umlauf

Gerade noch rechtzeitig konnte eine Bank verhindern, dass einem Sportverein aus dem östlichen Landkreis Straubing-Bogen Mitte Januar mehrere tausend Euro vom Vereinskonto offensichtlich durch eine zuvor versandten „Phishing-Mail“ mit Schadsoftware abgebucht werden konnte.

Weniger Glück hatte eine 64-jährige Frau aus dem Landkreis Rottal-Inn. Ebenfalls über eine Phishing-Mail erlangte die Betrüger Zugang zum Homebanking einschließlich des TAN-Verfahrens. In der Folge gelang es den Tätern über 10000 Euro zunächst auf das Konto einer Berliner Bank und schließlich in Kryptowährung zu transferieren.

Das Polizeipräsidium Niederbayern warnt in diesem Zusammenhang vor leichtfertigem Umgang mit persönlichen Zugangsdaten oder vor vermeintlich günstigen Angeboten im Internet – Seien Sie wachsam

Weitere interessante Informationen zum Thema "Fakeshops" und "Phishing" finden Sie unter u. a. Links auf den Seiten der Polizeilichen Kriminalprävention.



Polizeipräsidium NiederbayernStraubing

Quellenangaben

Polizeipräsidium Niederbayern

Sie möchten Ihren Bericht regional bewerben?

Alle Informationen und Ihren Ansprechpartner finden Sie HIER.


Kommentare

Bitte registrieren Sie sich um hier Kommentare eintragen zu können!
» Jetzt kostenlos Registrieren oder haben Sie Loginprobleme?