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24.01.2022 09:45 Uhr
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Niederbayern: Telefonbetrug auch zu Beginn des neuen Jahres „im Trend“

Telefonbetrug „im Trend“

NIEDERBAYERN. „Enkeltrick“, „Falsche Polizeibeamte“, der angebliche Microsoftmitarbeiter oder die Aussicht auf einen hohen Gewinn, diese dreisten Maschen scheinen auch im neuen Jahr bei den Telefonbetrügern hoch im Kurs zu stehen.

Weit über 1200 Mitteilungen registrierte alleine die Polizeieinsatzzentrale in Straubing im vergangenen Jahr, bei denen überwiegend Senioren von Telefonbetrügern mit Lügengeschichten unter Druck gesetzt worden sind um letztendlich zur Übergabe von Bargeld oder Wertgegenständen gedrängt wurden. Dank der Medienberichterstattung blieb es zwar in den meisten Fällen nur beim Versuch, leider fielen aber auch manche Senioren auf die Betrüger herein und verloren nicht selten sehr hohen Bargeldsummen.

Erst vor zwei Tagen haben Telefonbetrüger versucht, einen Mann aus dem Raum Kelheim um sein Erspartes zu bringen. Dieser hat bereits mehrere zehntausend Euro von seiner Bank abgeholt um das Geld einem Abholer in Regensburg zu übergeben. Angeblich sei seine Schwägerin in einen schweren Verkehrsunfall verwickelt gewesen; um einer Haftstrafe zu entgehen müsse nun eine fünfstellige Kaution hinterlegt werden, so der falsche Polizeibeamte am Telefon. Glücklicherweise erkannte der Rentner den Betrugsversuch noch rechtzeitig, sodass es zu keiner Geldübergabe kam.

Auch im neuen Jahr scheint der Betrug am Telefon „im Trend“ zu sein; bereits an die 50 Mitteilungen verzeichnete die Einsatzzentrale in den ersten drei Januarwochen.

Das Polizeipräsidium Niederbayern empfiehlt, bei derartigen Anrufen sofort aufzulegen und sich nicht unter Druck setzen zu lassen.

 

Medienkontakt: Polizeipräsidium Niederbayern, Tel. 09421/868-1014

Veröffentlicht: 20.01.2022, 10:03 Uhr


Polizeipräsidium NiederbayernStraubing

Quellenangaben

Polizeipräsidium Niederbayern

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