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23.12.2021
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Herbstwetter 2021 im Bayerischen Wald

Ein Herbst 2021 mit einem „bunten“ Programm

 

Der Herbst 2021 bot mit seinen Wettererscheinungen ein abechslungsreiches und buntes Programm. Außer Starkregen, Hagel, Blitz und Donnner war alles dabei: Wärme und Kälte, klarer blauer Himmel, Sonnenschein und föhnige Tage, Wolken und Dunstschleier, dichte Nebel, böiger Westwind und schneidender Böhmwind, Regen, Nieseln, Schneeregen und Schneegestöber einschließlich eines kurzen, aber heftigen Wintereinbruchs gegen Ende November.

Der diesjährige Herbstanfang war nach einer milden Eingangsphase gekennzeichnet durch unbeständigeres Wetter mit leichten Regenfällen. Erstaunlicher Weise gab es im September keinen enizigen Frostttag, in der letzten Woche sank die Nachtttemperatur auf 3,5 Grad ab - in den Hochlagen des Bayerwalds fiel der erste Schnee.

Mit 182 Sonnestunden verwöhnte uns der heurige Oktober, so gesehen blieb uns der diesjährige „Altweibersommer“ längere Zeit erhalten. Auch die Tag- und Nachttemperaturen gestalteten sich ohne große Ausschläge recht „moderat“. So blieben, ausgenommen vom Monatsende, auch die üblichen Bodenfröste aus. Die Niederschlagsmenge lag mit 34 Litern pro qm deutlich unter dem langjährigen Durchschnitt für unsere Gegend. Während des Durchzugs einer Kaltfront vor Monatsmitte gab es über 1100 Metern den ersten Flockenwirbel und in der Folge eine dünne Schneedecke.

Auffallend für den Monat November war ein starker Wechsel zwischen angenehmen Sonnenscheintagen und wallenden Nebeln vor allem über Niederungen, zeitweise auch über den Bergkämmen. In der Summe machte sich die Sonne eher rar, mit 78 Stunden Scheindauer über den Monat hin erbrachte sie ein sehr bescheidenes Pensum zustande. Der Temperaturverlauf zeigte sich ausgeglichen, abweichende Zick-Zackkurven waren nicht zu verzeichnen. Die Durchschnittstemepartur von 5,5 Grad (gemessen auf 800 Metern Seehöhe) entsprach genauso wie die erbrachte Niederschlagsmenge mit 65 Litern pro qm den langjährigen Messwerten. Zum Monatsausklang verausgabte sich das „Herbstwetter“ bei kalten Temperaturen noch mit heftigen Schneefällen und scharfen Westwindböen.

Mit wenig Sonne, unbeständigem und nasskaltem Wetter ließ sich der Dezember an, er brachte eine Mischung von leichtem Regen und Schnee sowie viele neblige Stunden mit sich.

Am 21. Dezember, genau um 16:59 Uhr mitteleuropäischer Zeit, begann mit der Wintersonnenwende der kalendarische Winter. 


- DH



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