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28.07.2021 15:00 Uhr
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Holetschek will generalistische Pflegeausbildung weiter stärken – Bayerns Gesundheits- und Pflegeminister: Mehr Ausbildungsverbünde sind nötig

Bayerns Gesundheits- und Pflegeminister Klaus Holetschek ist vom Erfolg der generalistischen Pflegeausbildung überzeugt und will sie weiter stärken. Holetschek betonte anlässlich des virtuellen Kooperationstreffens 3.0 von Akteuren der generalistischen Pflegeausbildung am Mittwoch in München: „Im Herbst startet bereits der zweite Ausbildungsjahrgang für die generalistische Pflegeausbildung voller Motivation für den Beruf. Wir müssen sicherstellen, dass wir die Erwartungen der Auszubildenden erfüllen. Dazu gehört auch eine bestmögliche praktische Ausbildung in der Alten-, Kinder- und Krankenpflege."

Der Minister ergänzte: "Die generalistische Pflegeausbildung kann nur gemeinsam im engen Schulterschluss der Alten-, Kinder- und Krankenpflege gelingen. Leider gibt es in Bayern noch zu wenig dieser Ausbildungsverbünde. Deshalb appelliere ich an ehemalige Schulen und Träger der Alten- und (Kinder-) Krankenpflege, schließen Sie sich zusammen. Nur so können die Herausforderungen leichter gemeistert und die neue Pflegeausbildung attraktiv gestaltet werden."

Holetschek unterstrich: "Mit der neuen Pflegeausbildung müssen wir über alle Versorgungsbereiche hinweg an einem Strang ziehen. Wir brauchen daher eine enge Kooperation von Trägern theoretischer und praktischer Ausbildungsangebote. Zusammenschlüsse zu Ausbildungsverbünden sind die beste Lösung, um allen Anforderungen gerecht zu werden und den Auszubildenden eine hochwertige Pflegeausbildung bieten zu können." Er fügte hinzu: "Die Zusammenschlüsse können auch überregional, sektoren- und trägerübergreifend gegründet werden, um die Arbeit auf mehrere Schultern zu verteilen, um voneinander zu lernen und sich gegenseitig zu motivieren."

Um die generalistische Pflegeausbildung voranzubringen, veranstaltet das bayerische Gesundheits- und Pflegeministerium seit 2019 jährlich Kooperationstreffen, 2021 aufgrund der Corona-Pandemie virtuell. Teilnehmer sind alle Akteure der generalistischen Pflegeausbildung (Pflegeschulen, Träger der praktischen Ausbildung, weitere Kooperationspartner, Praxisanleitende). Bei diesen Kooperationstreffen wird über die neue Pflegeausbildung informiert und es werden Best Practice-Beispiele für die Umsetzung vorgestellt. Das Kooperationstreffen 3.0 steht unter dem Fokus Ausbildungsverbünde.

Holetschek ergänzte: "Wir müssen noch mehr junge Menschen für die Pflege begeistern. Die generalistische Pflegeausbildung bietet dafür beste Voraussetzungen: Sie gibt den Auszubildenden schon früh Einblick in die Praxis aller Versorgungsbereiche der Pflege. Dadurch können sie sich dann selbst für den Bereich entscheiden, in dem sie arbeiten möchten. So steigt die Attraktivität des Pflegeberufs – und wir gewinnen die Fachkräfte von morgen. Damit das gelingt, müssen alle Bereiche eng vernetzt sein.“

Die im Jahr 2020 neu eingeführte generalistische Pflegeausbildung sieht vor, dass alle Nachwuchskräfte in den Bereichen Krankenpflege, Altenpflege und Kinderkrankenpflege ausgebildet werden. Durch die Einführung der generalistischen Pflegeausbildung wurde eine hochwertige und vor allem zeitgemäße Lehre geschaffen. Um den Auszubildenden praktische Einsatzorte für alle gesetzlich vorgegebenen Einsätze anbieten zu können, sind Kooperationen nötig.

 

Der Beitrag Holetschek will generalistische Pflegeausbildung weiter stärken – Bayerns Gesundheits- und Pflegeminister: Mehr Ausbildungsverbünde sind nötig erschien zuerst auf Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege.


Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und PflegeMünchen

Quellenangaben

www.stmgp.bayern.de/

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