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29.07.2021
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Selbständig mit Sonnenenergie

Klimawandel, Extremwetter und Treibhauseffekt sind in aller Munde – insbesondere dann, wenn es gerade wieder (einmal) zu einer Katastrophe kommt. Und spätestens seit sich zu Beginn des ersten Lockdowns im Frühjahr letzten Jahres die Regale in den Supermärkten kaum so schnell befüllen ließen, wie sie von den verängstigten Kunden leergeräumt wurden, entstand auch eine neue Bewegung hin zum „da kümmere ich mich selbst drum“. Mit dem schrumpfenden Vertrauen in die öffentliche Hand wächst das Bewusstsein für die Möglichkeiten eines autarken Lebens. Hobbygärtner schossen aus dem Boden wie – das oft zu Unrecht verrufene – Unkraut und so manche Vorratskeller wurden mit haltbaren Lebensmitteln auch längerfristig aufgestockt. Nun hat nicht jeder einen großen Garten samt grünen Daumen und doch kann jeder seinen Teil beitragen. Neben Nahrung und Wasser ist es der Strom, der für unser Leben und Arbeiten unverzichtbar wurde – auf den wir angewiesen sind.

Konventionelle Kraftwerke mit Öl, Gas oder Kohle sind ebenso wie die Kernkraftwerke noch immer die stabilisierenden Träger des Stromnetzes, doch je nach Region gibt es durchaus lukrative Möglichkeiten. Der Bayerische Wald ist dank seiner geschmeidigen Hügel kein besonderes Windgebiet und es gibt keine reißenden Flüsse, in deren Ökologie man ohne weiteres eingreifen könnte. Doch die größte und schier unerschöpfliche Energiequelle strahlt auch über unseren Breiten und beschert uns wohlige Wärme oder gar einen Hitzeschock – die Sonne. Kostenlos wird die Erde mit Energie versorgt, der Mensch muss sich nur noch um die Technik zur Umwandlung in Strom kümmern. Zu diesen Menschen gehört der Elektrotechniker Werner Simmet, der sich mit seinem rund 70-köpfigen Team der solar-pur AG auf Photovoltaik- und Speichertechnik spezialisiert hat. Simmet hat sich relativ früh mit dieser Art der Energiegewinnung und der dahinterstehenden Technik auseinandergesetzt und als es zur Förderung im Rahmen des „Erneuerbare-Energien-Gesetz“ kam, wurden ihm die Türen nahezu eingerannt. Einfach neues Personal einstellen ist in einem so spezialisierten Betrieb schwierig und so setzt der Innungsbetrieb auf die direkte Ausbildung von Nachwuchs. Hier sind „richtige Elektriker“ am Werk und nicht bloße Monteure eines Produkts, wie sein Bruder und Aufsichtsratsvorsitzender Karl-Heinz Simmet stolz betont. Dazu gehört entsprechend nicht nur die bedürfnisorientierte Planung und Durchführung einer Installation, sondern auch die Pflege, Wartung und eventuelle Servicearbeiten – wohin soll man denn auch gehen, wenn der Hagel eben doch die Anlage zerstört oder der Blitz sein Unwesen trieb?

Werner Simmet (links) und sein Bruder Karl-Heinz Simmet.Werner Simmet (links) und sein Bruder Karl-Heinz Simmet.


Durch dieses über Jahre aufgebaute Vertrauen zu den Kunden entwickelte sich solar-pur zum zweitgrößten Betrieb in der Gemeinde Saldenburg und ihre tiefe Verwurzlung in der Heimat zeigt sich nicht nur im Sponsoring des TSV oder Spenden an die Bürgerstiftung, sondern auch in den vielen Dächern, die in der Umgebung mit PV-Anlagen von ihnen ausgestattet wurden. Zwar machen die Elektrotechniker regelmäßig umfangreichere Installationen für Firmen oder öffentliche Bauten, doch ihr Hauptaugenmerk liegt auf der umfassenden Betreuung von PV-Anlagen samt Speichermöglichkeiten der Bayerwäldler.

Das moderne und – Dank politischer Unterstützung – recht schnell erbaute Firmengebäude an der B85 glänzt den vorbeifahrenden Fahrzeugen mit reflektierendem Sonnenlicht geradezu entgegen. Die Simmets leben ihre Überzeugung dieser Energiegewinnung selbst vor, egal ob im privaten oder geschäftlichen Bereich, von E-Autos bis Plus-Energiehaus, die Simmets kennen die besten (Förder-)Möglichkeiten der Solarenergie. Und gegen die winterliche und nächtliche Dunkelheit helfen moderne Energiespeicher, was zur Folge hat, dass man sich nicht nur 30, sondern im günstigsten Fall bis zu 80% der konventionellen Stromkosten sparen kann. Sicher ein schönes Gefühl, bei den ständig steigenden Strompreisen – und wenn man damit auch noch das Auto „betanken“ könnte,… a mei,… was könnte man da noch so alles…?


- CS


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