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« zurück zur Übersicht | veröffentlicht am 12.05.2018 von Stephanie Bildl | 147 Klicksteilen auf

Wanderfalken brüten im Höllbachgespreng

Scheuereck. Erfreuliche Nachrichten von der Falkenstein-Ostwand: „Unsere aktuellen Beobachtungen lassen darauf schließen, dass sich im Höllbachgespreng ein Wanderfalkenpaar zur Brut aufhält“, berichtet Jochen Linner, Naturschutzbeauftragter des Nationalparks Bayerischer Wald.
„Anders als in den Vorjahren haben sich die Vögel dieses Jahr in einem Horst niedergelassen, der in unmittelbarer Nähe des Wanderwegs liegt.“

Daher muss die temporäre Sperrung des Wanderwegs durch das Höllbachgespreng vorerst aufrechterhalten werden. „Nur so haben die Falken die Chance auf eine erfolgreiche Brut“, erklärt Linner. Störungen durch Menschen sorgen schließlich dafür, dass die Elterntiere die Aufzucht der Jungtiere vernachlässigen, was meist zum Tod des Nachwuchses führt. „Wir bauen hier ganz stark auf das Verständnis unserer Besucher“, sagt der Nationalparkmitarbeiter.

Damit die Wanderfalken ungestört ihre Jungen aufziehen können, bleibt der Wanderweg direkt durchs Höllbachgespreng vorerst gesperrt.Damit die Wanderfalken ungestört ihre Jungen aufziehen können, bleibt der Wanderweg direkt durchs Höllbachgespreng vorerst gesperrt.

Auf das Naturerlebnis Höllbachfälle muss dennoch niemand verzichten. Denn der Wanderweg dorthin ist frei zugänglich. Von den Wasserfällen aus führt bis maximal Ende Juni eine ausgeschilderte Umleitung auf dem Weg mit der Markierung Silberblatt über den Sulzschachten zum Gipfel. So bleibt ein direkter Aufstieg von Scheuereck zum Großen Falkenstein möglich.


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Quellenangaben

Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald




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