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18.09.2020 16:15 Uhr
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Huml: Generalistik macht Pflegeausbildung attraktiver – Bayerns Gesundheits- und Pflegeministerin zum Ausbildungsleitfaden zur generalistischen Pflegeausbildung

Bayerns Gesundheits- und Pflegeministerin Melanie Huml hat am Freitag einen Praxisleitfaden für die neue generalistische Pflegeausbildung vorgestellt. Die Ministerin betonte anlässlich eines Besuchs in einer Pflegeschule im mittelfränkischen Erlangen: "Der generalistische Ansatz macht die Pflegeausbildung attraktiver. Die Ausbildung gut qualifizierter Fachkräfte ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe und geht uns alle an. Daher freut es mich, dass wir mit der generalistischen Pflegeausbildung eine Antwort auf sich wandelnde Versorgungsstrukturen und demografische Veränderungen gefunden haben."

Mit dem Pflegeberufegesetz entsteht ein neues Berufsbild der Pflege. In der neuen generalistischen Ausbildung werden die Bereiche "Altenpflege", "Gesundheits- und Krankenpflege" und "Gesundheits- und Kinderkrankenpflege" zusammengeführt. Die Ministerin erklärte: "Die künftige Ausbildung zur Pflegefachfrau oder zum Pflegefachmann vermittelt damit die notwendigen Kompetenzen zur Pflege von Menschen aller Altersgruppen und ermöglicht den flexiblen Einsatz in allen Versorgungsbereichen."

Huml ergänzte: "Das Pflegeberufegesetz hat zu zahlreichen Neuerungen in der Ausbildung geführt. In unserem 'Ausbildungsleitfaden zur generalistischen Pflegeausbildung ab 2020' haben wir die wichtigsten Punkte der neuen generalistischen Pflegeausbildung zusammengestellt. Er bietet alle wichtigen Informationen, um für die neuen Herausforderungen gerüstet zu sein."

Der Ausbildungsleitfaden ist im Bestellshop der Bayerischen Staatsregierung als geheftete Broschüre in DIN A4 kostenlos erhältlich. Ebenso kann er als PDF kostenlos unter folgender Adresse heruntergeladen werden: https://www.bestellen.bayern.de/shoplink/stmgp_pflege_053.htm.

Die Ministerin fügte hinzu: "Ich wünsche allen an der generalistischen Pflegeausbildung beteiligten Akteuren bestes Gelingen. Ich möchte mich bei allen Pflegekräften für ihren großartigen und unermüdlichen Einsatz während der Corona-Pandemie und darüber hinaus bedanken."

Für das Jahr 2021 wurden insgesamt 8.900 Pflegeausbildungsplätze gemeldet. Obwohl diese Zahl auf einer Prognose beruht, zeichnet sich bereits jetzt ab, dass die Zahl der Auszubildenden in der Pflege steigt und die Einführung der umlagebasierten Refinanzierung der neuen Pflegeausbildung seine Früchte trägt. Mit Beginn der generalistischen Pflegeausbildung im Jahr 2020 müssen alle Einrichtungen einen finanziellen Beitrag zur neuen Pflegeausbildung leisten – unabhängig davon, ob sie ausbilden oder nicht. Somit stellt die Ausbildung in der Pflege keinen Wettbewerbsnachteil mehr für ausbildende Betriebe dar.

Huml sagte: "Hiervon erhoffen wir uns natürlich einen Boom in der Pflege-Ausbildung!" Im Herbst 2019 haben 7.092 Menschen mit der Ausbildung zur Gesundheit- und Kinderkrankenpflege, Gesundheits- und Krankenpflege bzw. Altenpflege begonnen.

Der Beitrag Huml: Generalistik macht Pflegeausbildung attraktiver – Bayerns Gesundheits- und Pflegeministerin zum Ausbildungsleitfaden zur generalistischen Pflegeausbildung erschien zuerst auf Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege.


Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und PflegeMünchen

Quellenangaben

www.stmgp.bayern.de/



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