Wie lassen sich Forstwirtschaft und Naturschutz sinnvoll verbinden? Genau dieser Frage widmet sich eine Fortbildung für Waldbesitzende in Ortenburg.
Unter dem Titel Waldnaturschutz in der Praxis lädt das Amt für Ernährung Landwirtschaft und Forsten Passau gemeinsam mit der Fachstelle Waldnaturschutz Niederbayern zu einer ganztägigen Veranstaltung ein. Ziel ist es, praxisnah zu vermitteln, wie sich eine nachhaltige Waldbewirtschaftung und der Schutz der biologischen Vielfalt miteinander vereinbaren lassen.

Wurzelteller bieten wertvolle Lebensräume für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten im Wald.
Am Vormittag geben Expertinnen und Experten einen Einblick in die theoretischen Grundlagen des Waldnaturschutzes. Dabei werden zentrale Bausteine vorgestellt und aufgezeigt, dass sich moderne Technik und Naturschutz nicht ausschließen. Auch rechtliche Rahmenbedingungen sowie staatliche Fördermöglichkeiten werden thematisiert.

Biotopbäume sind wichtige Strukturen für den Waldnaturschutz und fördern die Artenvielfalt.
Am Nachmittag geht es direkt in den Wald. Bei einem gemeinsamen Spaziergang wird gezeigt, wie sich die Inhalte praktisch umsetzen lassen. Die Teilnehmenden erhalten dabei konkrete Beispiele und wertvolle Tipps für die eigene Bewirtschaftung.
Die Fortbildung findet am Samstag, 11. April 2026, von 8:30 Uhr bis etwa 16:00 Uhr statt. Treffpunkt ist das Rathaus Ortenburg. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt, eine Anmeldung ist erforderlich.
Interessierte können sich online anmelden. Anmeldeschluss ist der 10. April 2026.

Mulmhöhlen dienen vielen Insekten und Kleintieren als geschützter Lebensraum.

Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Passau