Unter dem Motto Alles im grünen Bereich ist vergangene Woche im Waldgeschichtlichen Museum in St. Oswald die neue Ausstellung der Künstlergruppe WOYD eröffnet worden. Manfred von Glehn, Gabi Hanner, Eva Kühberger, Alfons Neubauer und Rudi Ranzinger präsentieren dort eine Vielzahl an Werken in unterschiedlichsten Techniken und lockten damit zahlreiche Kunstinteressierte zur Vernissage in die Nationalparkeinrichtung.
Nationalparkleiterin Ursula Schuster begrüßte die Gäste zur Ausstellungseröffnung und betonte die enge Verbundenheit der Künstlergruppe mit der Region. Bereits der Name WOYD mache deutlich, dass die meisten Mitglieder aus der Heimat stammen und den Wald sowie den Nationalpark im Herzen tragen. Diese Nähe zur Natur spiegle sich auch in den facettenreichen Arbeiten wider.
Zu sehen sind Gemälde in Öl und Acryl, Collagen, Druckgrafiken, Malereien auf Blech sowie Skulpturen aus Ton, Holz und Bronze. Damit zeigt die Ausstellung eine große Bandbreite künstlerischer Ausdrucksformen. Laut Ursula Schuster passen die vielfältigen Werke hervorragend zur ebenso abwechslungsreichen wilden Natur des Nationalparks und finden im Waldgeschichtlichen Museum einen passenden Ausstellungsort.

Feierten eine gelungene und gut besuchte Ausstellungseröffnung (v. l.): Gabi Hanner, Alfons Neubauer, Giulia Timea Fioranti, Rudi Ranzinger, Eva Kühberger und Nationalparkleiterin Ursula Schuster.
Im Anschluss an die Begrüßung stellten sich die Künstler der Gruppe WOYD persönlich vor und gaben Einblicke in ihre Techniken und Werke. Gabi Hanner aus Freyung erläuterte, dass sie besonders gerne mit Ton arbeitet, den sie als lebendigen Werkstoff empfindet. Auch Naturmaterialien wie Wurzeln bindet sie in ihre Figuren ein.
Rudi Ranzinger aus Kumreut schilderte, wie sehr ihn alte verwitterte Bleche inspirieren. Der Rost schaffe dabei auf natürliche Weise Motive und Formen, die er mit verschiedenen Techniken weiter herausarbeite. Eva Kühberger widmet sich in ihren Bildern den Themen Musik und Dialog. Naturmotive wie farbenfrohe Blumenmuster oder Baumrinde stehen dagegen im Fokus der Werke von Manfred von Glehn und Alfons Neubauer.
Musikalisch umrahmt wurde die stimmungsvolle Vernissage von Pianistin Giulia Timea Fioranti, Förderpreisträgerin des Kulturpreises des Landkreises Freyung-Grafenau 2025. Die Ausstellung ist noch bis 4. Mai im Waldgeschichtlichen Museum zu sehen, jeweils von Dienstag bis Sonntag von 9 bis 17 Uhr. Der Eintritt ist frei.

Nationalpark Bayerischer Wald