Die Jahnelf muss sich mit einem Punkt begnügen und trennt sich vom SSV Ulm 1:1-Unentschieden. In den Stimmen zum Spiel ordnen Benedikt Saller, Felix Strauss und Michael Wimmer die Leistung ein und richten den Blick auf das anstehende Englische Woche. Auf Jahn TV seht Ihr weitere Stimmen und die PK.
Benedikt Saller (Jahn Defensivspieler): "Spielerisch war das ein weiterer Schritt nach vorne. Das 1:0 resultierte mustergültig aus unserem Gegenpressing, genau das war der Plan. Doch zur Wahrheit gehört auch: Wenn wir uns derart hochkarätige Chancen erspielen, müssen wir die Partie vorzeitig entscheiden. Das unglückliche Gegentor durch einen abgefälschten Schuss ist bitter, wirft uns aber nicht um. Wir stabilisieren uns zusehends und fahren genau mit dieser Haltung in die Englische Woche, um dort drei Punkte zu holen.“
Felix Strauss (Jahn Innenverteidiger): „Das Ergebnis ist schwer zu verdauen, weil wir uns für die Vielzahl an Chancen nicht belohnt haben. Das abgefälschte Gegentor direkt vor der Pause war ein Dämpfer, der unser Momentum gebrochen hat. Aber man muss das Große und Ganze sehen: Wir haben spielerisch nahtlos an die letzten Wochen angeknüpft. Wir nehmen die positiven Aspekte mit – die Mannschaft wird auch ohne uns Gesperrte mit breiter Brust nach Verl fahren, um sich dort wieder dreifach zu belohnen.“
Michael Wimmer (Chef-Trainer): „Das Spiel war ein Spiegelbild der Vorwoche: Wir starteten dominant und griffig, verpassten es aber trotz eines klaren Chancenplus fahrlässig, die Partie vorzeitig zu entscheiden. Nach dem sehenswerten Ausgleichstreffer entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, bei dem wir am Ende von Glück reden können, dass der abgefälschte Schuss in den Schlusssekunden nur an die Latte klatscht. So bleibt unter dem Strich die Erkenntnis: Wir lassen den Gegner zu lange am Leben, nehmen den Punkt aber pragmatisch mit.“

Benedikt Saller im Spiel gegen den SSV Ulm.

SSV Jahn Regensburg