Eine mehr als ärgerliche Feststellung machten die Straßenwärter des Landkreises bei einer Streckenkontrolle an der Kreisstraße SR 15 zwischen Reibersdorf und Parkstetten: Zwei im vergangenen Jahr neu gepflanzte Bäume wurden mutwillig abgeschnitten.
Die beiden Bäume waren als Ersatzpflanzung für Bäume vorgesehen, die an anderer Stelle aus Sicherheitsgründen an der Kreisstraße entfernt werden mussten. Der Pflanzort lag laut Kreisfachberatung auf einem großen, freien Böschungsabschnitt. Dieser Bereich ist zur Kreisstraße hin mit Leitplanken geschützt und bietet zum angrenzenden Feldweg sowie zu den landwirtschaftlichen Flächen ausreichend Abstand. Damit habe sich der Standort ideal für die Ersatzpflanzung angeboten.

Ein mutwillig abgeschnittenes Bäumchen.
Harald Götz von der Kreisfachberatung zeigt sich über den Vorfall entsetzt. Aus Naturschutzsicht sei das Vorgehen besonders ärgerlich, zudem entstünden unnötige Kosten. Für Pflanzenlieferung und Pflanzung auf der Böschungsfläche seien rund 1.000 Euro angefallen.
Der Landkreis wird durch den zuständigen Bauhof Bogen Anzeige bei der Polizei erstatten. Landrat Josef Laumer betont, dass es sich um eine mutwillige und vorsätzliche Sachbeschädigung handle, die auch finanziellen Schaden verursache.

Landratsamt Straubing-Bogen