Männergesundheit im Blickpunkt

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17.04.2024
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Gesund bis ins hohe Mannesalter? Trotz ständig steigender Lebenserwartung und medizinischen Fortschritten müssen die meisten Männer in Deutschland mit der einen oder anderen Erkrankung rechnen. Doch nicht alle sind unvermeidbar.

 

Der erste Schritt in punkto Gesundheitsmanagement ist und bleibt die Vorsorge. Selbst wenn keinerlei Probleme vorliegen, sind regelmäßige Untersuchungen notwendig, damit die Ärzte etwaige Alarmsignale ausschließen oder erkennen können.

 

Rund 24,8 Millionen Menschen in der Bundesrepublik sind 60 Jahre und älter. Typische Alterskrankheiten gehören im Laufe der Jahre dazu. Gehör und Sehkraft werden schwächer, die Muskulatur nimmt ab, und bei vielen Männern ab 60 Jahren lässt die Potenz nach.

 

Erektionsprobleme können allerdings bereits deutlich früher auftreten. Depressionen oder auch physische Krankheiten zählen gerade bei jüngeren Männern häufig zu den Auslösern von anhaltender erektiler Dysfunktion. Obwohl diese in den meisten Fällen gut zu therapieren ist: Viagra kaufen reicht hier meistens schon aus, scheuen viele Betroffene den Gang zum Arzt.

 

Falsches Schamgefühl ist allerdings nicht nur belastend für den Patienten, es kann sogar gefährlich werden. Je früher Krankheiten diagnostiziert und behandelt werden, desto besser sind meist die Heilungschancen.

Männer neigen verstärkt zu Blasenkrebs, Lungenkrebs, Hodenkrebs und Prostatakrebs. In den meisten Fällen stehen die Chancen gut, sofern die Krankheit im frühen Stadium erkannt wird.

 

Diabetes mellitus ist eine weitere Krankheit, die vorwiegend Männer trifft. Oft wird sie allerdings erst erkannt, wenn andere Symptome wie Herzinfarkte oder erektile Dysfunktion aufgetreten sind.

 

Aber auch Krankheiten, die traditionell als typisch für Frauen gelten, treffen immer mehr Männer. Geschlechtsspezifische Medizin, bei der genauer untersucht wird, wie die verschiedenen Geschlechter etwa auf Medikamente reagieren und wie sich Symptome bei ihnen unterscheiden, ist ein neuer, bedeutender Forschungsansatz.

 

Männer erleiden häufiger als Frauen einen Herzinfarkt, haben aber eine deutlich niedrigere Sterblichkeitsrate. Das liegt unter anderem daran, dass die Symptome bei Männern der Standard für die Diagnose sind. Herzinfarkte sind daher für die Mediziner leichter und damit schneller zu erkennen. Die Patienten selbst rufen zudem früher Hilfe, weil sie die Anzeichen richtig interpretieren können.

 

Umgekehrt ist es bei Depressionen. Mehr Frauen als Männer werden mit seelischen Störungen diagnostiziert, aber die Suizidgefahr ist bei Männern höher. Falsche Scham, gesellschaftliches Stigma und geringere Bereitschaft, sich einzugestehen, dass Hilfe gebraucht wird, tragen dazu bei.

 

Stärken lässt sich sowohl die körperliche wie auch die mentale Gesundheit. Komplett verhindern lassen sich Krankheiten zwar nicht, aber je mehr Widerstandskraft da ist, desto positiver sind die Aussichten.

Gesunde Ernährung ist in jedem Alter wichtig. Großes Unter- oder Übergewicht belastet den gesamten Organismus. Stark behandelte Fertiggerichte, hoher Salzgehalt und gesättigte Fettsäuren lassen Gewicht und Blutdruck in die Höhe steigen. Das Ergebnis ist oft ein erhöhtes Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Diese sind gerade in Deutschland überdurchschnittlich häufig.

 

Einsamkeit ist ein weiterer Risikofaktor, wenn es um die Gesundheit geht. Freundschaften und Hobbys schaffen Abhilfe, selbst wenn der Spaß mit Gleichgesinnten nur online statt von Angesicht zu Angesicht stattfinden kann. In gesundem Maße gezockte Videospiele können genauso gesellig sein wie Runden am Wohnzimmertisch. Außerdem trainieren die Spiele auf dem Bildschirm Hand-Augen-Koordination, Gedächtnis, räumliches Sehen und Reaktionsfähigkeit.

 

Zwischendurch sollte es allerdings runter vom Sofa oder Gamingsessel gehen. Regelmäßige Bewegung ist notwendig, um den Körper in Form zu halten. Pro Woche empfehlen Wissenschaftler mindestens 150 Minuten an moderater Aktivität. Wenn es schweißtreibender zugeht, werden 75 Minuten als Mindestwert angegeben.

Mit zunehmendem Alter verändern sich Muskulatur und Skelett. Das Training sollte darauf Rücksicht nehmen. Krafttraining kann den Abbau zwar aufhalten, sollte aber auch nicht übertrieben werden.

 

Sportarten, die ab 60 Jahre ohne Sorge um Überanstrengung oder Verschleiß ausgeübt werden können, sind Ausdauersportarten wie Radfahren, Schwimmen, Wandern, Joggen und Walken. Gartenarbeit und Spaziergänge trainieren den Körper ebenfalls. Kniebeugen und Liegestütze stärken die Muskulatur.

 

Bewegung fördert auch die mentale Gesundheit (https://dock.hkk.de/bewegung/sport-fuer-die-seele). Die Aktivität regt die Blutzirkulation an. Der gesamte Körper wird so besser mit Sauerstoff versorgt. Im Gehirn wird die Produktion von Glückshormonen angekurbelt. Das fördert Stressabbau und Entspannung. Vor allem wenn im Grünen an der frischen Luft gesportelt wird, kommt der heilende Effekt der Natur dazu.

 

Meditation und Yoga sind ebenfalls gute Möglichkeiten, um vom Alltag abzuschalten und die Psyche zu stärken. Entspannungsübungen für zwischendurch lassen sich sogar in den hektischsten Alltag einbauen, um neue Kraft zu tanken.

 

In vielen Fitnessstudios werden gezielt Kurse für jede Altersgruppe angeboten, vom Krafttraining bis zu mentalen Übungen. Je achtsamer mit Körper und Seele umgegangen wird, desto gesünder lässt es sich leben, und das in jedem Alter.



Serie: Gesundheit & ErnährungIn dieser Serie beleuchten wir Themen rund um Gesundheit und Ernährung, Unverträglichkeiten, Allergien, Diät und vieles mehr.


Quellenangaben

freepik

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