Holetschek und Piazolo: Cannabis-Prävention an Schulen erfolgreich angelaufen

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24.05.2023 11:15 Uhr
München
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Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek und Kultusminister Michael Piazolo setzen sich gemeinsam für mehr Cannabis-Prävention an Schulen ein. Holetschek sagte anlässlich einer gemeinsamen Diskussion mit Schülerinnen und Schülern über das neue Cannabis-Präventionsprojekt an Schulen am Mittwoch in München: „Unser bayerisches Cannabis-Präventionsprojekt ist seit dem Start im Herbst sehr erfolgreich angelaufen. Bisher hat es bereits mehr als 110 Schulklassen erreicht.“ Piazolo ergänzte: „Bayern ist hierbei Vorreiter, denn bislang gibt es bundesweit kein vergleichbares flächendeckendes Projekt zur Cannabisprävention in den Schulen, das einen ähnlichen systematischen Ansatz verfolgt. Alle Jugendlichen sollten frühzeitig über die Gefahren und Risiken von Cannabis und anderen Drogen aufgeklärt werden.“

Piazolo verdeutlichte: „An unseren Schulen werden schon lange erfolgreich Projekte zur Suchtprävention durchgeführt – allen voran zu Nikotin und Alkohol. In dem neuen zweijährigen Modellprojekt erweitern wir nun unsere Aufklärungsarbeit. Unser Ziel ist es, junge Menschen für die Gefahren von Cannabis zu sensibilisieren und zu verantwortungsvollem Handeln zu befähigen. Speziell geschulte Fachkräfte klären in qualitätsgesicherten Workshops über Cannabis auf – altersgerecht, umfassend und immer die Lebensrealität der Jugendlichen im Blick. Ich bin sehr froh darüber, dass wir mit dem Cannabisprojekt einen weiteren wichtigen Baustein in unserem schulischen Gesamtkonzept zur Suchprävention haben!“

Das Projekt ist am 1. November 2022 angelaufen und dauert bis Ende 2024. Es richtet sich an Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen acht und neun. Die Rückmeldungen bisher geschulter Moderatorinnen und Moderatoren lassen bereits zu diesem frühen Zeitpunkt auf großes Interesse und eine hohe Bereitschaft der Schulen zur Teilnahme am Projekt schließen. Die Staatsregierung finanziert das Projekt mit rund 1,6 Millionen Euro. Mehr als 100 Menschen wurden bereits zu Moderatorinnen und Moderatoren ausgebildet, um den Workshop halten zu können.

Holetschek und Piazolo besuchten am Mittwoch die Rudolf-Diesel-Realschule in München. Dort diskutierten sie mit Schülerinnen und Schülern, die zuvor den Workshop absolviert hatten. Der Workshop wurde dort bisher in sechs Klassen der Jahrgangsstufe 9 durchgeführt.

Holetschek warnte vor den gravierenden gesundheitlichen, psychischen und sozialen Folgen, die Cannabiskonsum haben kann. Er sagte: „Gerade für junge Menschen sind die gesundheitlichen Gefahren besonders hoch, da ein erhöhtes Risiko für psychische Erkrankungen – wie Abhängigkeit, Depressionen und Psychosen – besteht und die Gehirnentwicklung bis weit in die dritte Lebensdekade noch nicht abgeschlossen ist. Cannabis kann daher unter anderem zu Einbußen in Lern- und Gedächtnisleistungen sowie Aufmerksamkeit, Denkleistung und Intelligenz führen. Zudem kann es körperliche Erkrankungen wie Hodenkrebs und Atemwegserkrankungen begünstigen. Die Legalisierungspläne der Bundesregierung verharmlosen diese teils irreversiblen Auswirkungen, anstatt die Prävention an erste Stelle zu setzen und zielführend und nachhaltig zu stärken. Deswegen setzt Bayern mit seinem Präventionsprojekt an Schulen ein klares Zeichen – auch an die Adresse des Bundes und gegen Legalisierung.“

Der Gesundheitsminister erläuterte: „Prävention ist Jugendschutz. Das klassische Einstiegsalter bei Cannabis liegt bei 15 bis 17 Jahren. Deswegen ist es uns so wichtig, zielgruppengerecht aufzuklären und zu sensibilisieren. Mit unserem Projekt wollen wir Jugendliche davor bewahren, das gesundheitsschädliche Potential und die Suchtgefährdung des Konsums illegaler Drogen wie Cannabis zu unterschätzen.“

Der Beitrag Holetschek und Piazolo: Cannabis-Prävention an Schulen erfolgreich angelaufen erschien zuerst auf Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege.


Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und PflegeBayerisches Staatsministerium für Gesundheit und PflegeMünchen


Quellenangaben

www.stmgp.bayern.de/

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