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17.11.2022 13:00 Uhr
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Bayern stärkt die Krankenhausversorgung – Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek: Grünes Licht für wichtige neue Projekte in Städten und in ländlichen Regionen

Die Krankenhausversorgung in Bayern wird weiter gestärkt. Der Krankenhausplanungsausschuss gab am Donnerstag in München grünes Licht für wichtige Projekte. Bayerns Gesundheits- und Pflegeminister Klaus Holetschek sagte: „Wir stellen damit die Weichen für eine weiterhin zukunftsfeste Krankenhausversorgung und setzen den nachhaltigen Ausbau passgenauer Strukturen fort.“

Die Beschlüsse betreffen Krankenhäuser sowohl in Städten als auch in ländlichen Regionen. Der Minister betonte: „Es ist mir ein wichtiges Anliegen, den Menschen in ganz Bayern eine flächendeckende und hochwertige Krankenhausversorgung zu garantieren. Mit den getroffenen Beschlüssen haben wir, auch unter Beachtung des demografischen Wandels, die Basis für eine bedarfsgerechte Krankenhausversorgung weiter gefestigt.“

Holetschek fügte hinzu: „Die Kliniken in Bayern sichern eine landesweite Versorgung auf höchstem Niveau. Dies hat nicht zuletzt die Corona-Pandemie eindrucksvoll bestätigt. Die hervorragende Arbeit der Krankenhäuser und ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verdient höchste Anerkennung.“

In einer ganzen Reihe von Krankenhäusern werden die Kapazitäten erweitert. So stimmte der Krankenhausplanungsausschuss einer Neuaufnahme der Fachrichtung Neurologie am Rotkreuzklinikum München-Nymphenburg sowie der Neuaufnahme der Fachrichtung Neurochirurgie am Romed Klinikum Rosenheim, am Sana Klinikum Hof sowie am Klinikum Fürth zu.

Zudem sprach sich der Krankenhausplanungsausschuss für die Aufnahme der Fachrichtung Mund-, Kiefer-, Gesichtschirurgie am Schön Klinikum Vogtareuth und für eine Erhöhung um insgesamt zehn Betten aus. Zudem stimmte der Ausschuss Bedarfsfeststellungen für Baumaßnahmen am Romed Klinikum Rosenheim und an den Kliniken Bayreuth und Hohe Warte in Bayreuth zu.

Zustimmung erteilte der Ausschuss außerdem zum Wechsel der Neurologie im Umfang von 44 Betten und drei Plätzen vom Bezirkskrankenhaus Kaufbeuren zum Klinikum Kaufbeuren.

Der Minister betonte: „Auch die akutgeriatrische Versorgung wird weiter ausgebaut und verbessert.“ So hat das Bayerische Gesundheitsministerium 50 neue akutgeriatrische Betten anerkannt. Damit verfügt Bayern inzwischen über 113 Akutgeriatrien mit mehr als 2.800 Betten sowie acht akutgeriatrische Tageskliniken mit insgesamt 173 Plätzen.

Die palliativmedizinische Versorgung in Bayern wird ebenfalls gestärkt. Der Ausschuss stellte den Bedarf einer Bettenmehrung um vier Betten auf insgesamt 14 Betten in der Palliativstation am Klinikum Weiden fest. Damit verfügt Bayern über 54 Palliativstationen mit 510 Betten und 74 palliativmedizinische Dienste an Krankenhäusern.

Zudem stimmten die Mitglieder des Krankenhausplanungsausschusses einstimmig der Aufnahme von zusätzlichen zehn Betten der Fachrichtung Psychiatrie und Psychotherapie zur stationsäquivalenten Behandlung (StÄB) am Stützpunkt Klinikum Nürnberg – Betriebsstätte Süd in den Krankenhausplan des Freistaates Bayern zu. Die StÄB, als zweite Säule der vollstationären Versorgung, umfasst Krankenhausbehandlungen im häuslichen Umfeld durch mobile, fachärztlich geleitete multiprofessionelle Behandlungsteams und entspricht hinsichtlich der Inhalte sowie Flexibilität und Komplexität einer vollstationären Behandlung. Mit der StÄB-Versorgung am Klinikum Nürnberg wird neben Ansbach bereits der zweite Standort im Regierungsbezirk Mittelfranken etabliert.

Der Gesundheitsminister dankte den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den Kliniken erneut für den immensen Einsatz bei der Bewältigung der Corona-Pandemie. Holetschek betonte: „Die Ärztinnen und Ärzte und das gesamte Klinik-Personal sind seit mehr als zwei Jahren intensiv gefordert und haben Großartiges geleistet. Sie haben mit viel Einsatz, Flexibilität und Kreativität entscheidend zur Pandemiebekämpfung beigetragen. Das verdient unseren besonderen Respekt.“

Der Beitrag Bayern stärkt die Krankenhausversorgung – Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek: Grünes Licht für wichtige neue Projekte in Städten und in ländlichen Regionen erschien zuerst auf Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege.


Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und PflegeMünchen

Quellenangaben

www.stmgp.bayern.de/

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