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25.08.2022 18:45 Uhr
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Rund 27,5 Millionen Euro für Klinikum Nürnberg – Ministerpräsident Dr. Söder übergibt Förderscheck aus dem Krankenhauszukunftsfonds – Gesundheitsminister Holetschek: Bayern treibt Digitalisierung der Krankenhäuser voran

Bayerns Ministerpräsident Dr. Markus Söder hat dem Klinikum Nürnberg einen Förderscheck in Höhe von rund 27,5 Millionen Euro übergeben. Er sagte: „Mit der Investition in Digitalisierung und IT-Sicherheit wird die Versorgung schneller, sicherer und besser – und die Arbeit der Pflegenden wird erleichtert. Bayern unterstützt und übernimmt 30 Prozent.“

Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek betonte am Donnerstag anlässlich der Übergabe in Nürnberg: „Insgesamt elf Förderanträge mit einem Gesamtvolumen von 27.558.237 Euro wurden bewilligt. Damit werden an den beiden Klinikum-Standorten Nürnberg-Süd und -Nord Projekte der Digitalisierung entscheidend vorangetrieben. Das ist eine gute Nachricht für die Stadt Nürnberg, für die Patientinnen und Patienten und für das Personal.“

Prof. Dr. Achim Jockwig, der Vorstandsvorsitzende des Klinikums Nürnberg, zeigte sich sehr dankbar. „Dank der großzügigen Förderung können wir jetzt alle wesentlichen Projekte realisieren, die wir bereits geplant und beantragt haben. Wir befinden uns in einer spannenden Transformationsphase. Die Digitalisierung führt zu einer Umwandlung bestehender Strukturen, die alle Bereiche unseres Hauses betreffen, und am Ende einer verbesserten Patientenversorgung und der Mitarbeiterentlastung zugutekommen.“

Gefördert werden Maßnahmen zur Beschleunigung und Verbesserung krankenhausinterner Kommunikations- und Entscheidungsprozesse. Dazu gehören etwa die Einführung einer entsprechenden Software in der Notaufnahme sowie ein Patientenportal für ein digitales Aufnahme-, Behandlungs- und Entlassmanagement an beiden Standorten. Außerdem wird das Krankenhausinformationssystem modernisiert, um die Dokumentation zu verbessern.

Holetschek erläuterte: „Die Digitalisierung bietet im Krankenhaus große Chancen. Sie ist kein Selbstzweck, sondern verbessert die Qualität bei der Behandlung, da mehr und bessere Daten zur Verfügung stehen, und optimiert die Patientensicherheit. Auch werden Dokumentationsabläufe beschleunigt – davon profitieren Personal und Datenqualität. So stehen in Nürnberg mit der neuen Software Daten im Notfall rasch zur Verfügung.“

Der Minister fügte hinzu: „Aber auch während eines geplanten Aufenthalts können durch die Digitalisierung Patientinnen und Patienten optimal begleitet werden. Ebenso kann die Nachsorge – von Hausarzt bis Reha-Einrichtung – von einer digitalen Unterstützung profitieren. Die Digitalisierung ist also ein Schub für eine noch bessere Gesundheitsversorgung im Freistaat!“

Dem Klinikum Nürnberg steht aus dem Krankenhauszukunftsfonds (KHZF) ein Antragsvolumen von insgesamt 27.666.210 Euro zu. Davon entfallen 15.403.330 Euro auf den Standort Nord und 12.262.880 Euro auf den Standort Süd.

Insgesamt stehen im KHZF für die bayerischen Plankrankenhäuser Fondsmittel in Höhe von rund 590 Millionen Euro zur Verfügung. Der im Rahmen des „Zukunftsprogramms Krankenhäuser" für den KHZF zur Verfügung gestellte Bundesanteil deckt 70 Prozent der jeweils förderfähigen Projektkosten. Der Freistaat Bayern übernimmt die zusätzlich erforderliche Ko-Finanzierung in Höhe von 30 Prozent, also insgesamt rund 180 Millionen Euro.

Holetschek sagte: „Mit den Mitteln aus dem Krankenhauszukunftsfonds treiben wir die Digitalisierung an den bayerischen Kliniken erheblich voran. Es freut mich, dass das Förderprogramm sehr gut angenommen wurde. Die Träger haben mehr als 1.400 Anträge eingereicht. Das Fördervolumen ist damit ausgeschöpft. Klar ist: Der Freistaat will die Chancen der Digitalisierung auch im Gesundheitsbereich intensiv nutzen.“

Der Beitrag Rund 27,5 Millionen Euro für Klinikum Nürnberg – Ministerpräsident Dr. Söder übergibt Förderscheck aus dem Krankenhauszukunftsfonds – Gesundheitsminister Holetschek: Bayern treibt Digitalisierung der Krankenhäuser voran erschien zuerst auf Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege.


Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und PflegeMünchen

Quellenangaben

www.stmgp.bayern.de/

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