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24.07.2022 08:30 Uhr
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Gesundheits- und Pflegeminister Holetschek: Information und Aufklärung fördern eine demenzsensible Gesellschaft – Dritte Bayerische Demenzwoche findet vom 16. bis 25. September 2022 statt

Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek ruft Initiativen, Verbände und Einrichtungen dazu auf, sich mit einer Aktion an der Bayerischen Demenzwoche 2022 zu beteiligen. Holetschek sagte am Sonntag in München: „In einer älter werdenden Gesellschaft gibt es auch immer mehr Menschen mit Demenz. Viele von uns kennen an Demenz Erkrankte. Wir wissen, dass die Diagnose bei Betroffenen und ihren Angehörigen große Angst auslöst. Diese Krankheit betrifft das tiefste Innere eines Menschen – seine Persönlichkeit. Wir brauchen daher in unserer Gesellschaft noch mehr Bewusstsein und Aufklärung.“

Einen wichtigen Beitrag hierzu leistet die dritte Bayerische Demenzwoche, die in diesem Jahr vom 16. bis 25. September stattfinden wird. Der Minister betonte: „Es ist mir ein wichtiges Anliegen, alle Bürgerinnen und Bürger über Demenz und die Unterstützungsbedarfe zu informieren. Denn die Lebensqualität von Menschen mit Demenz und ihren Familien hängt maßgeblich von einem informierten und toleranten Umfeld ab. Mit der Demenzwoche werfen wir ein Schlaglicht auf dieses wichtige Thema, das sehr viele Menschen direkt betrifft, und schaffen so die nötige gesellschaftliche Aufmerksamkeit.“

Nach zwei erfolgreichen Jahren 2019 und 2021 richtet das Bayerische Staatsministerium für Gesundheit und Pflege mit der mittlerweile dritten Bayerischen Demenzwoche 2022 auch in diesem Jahr wieder einen besonderen Fokus auf dieses komplexe Krankheitsbild. Alle bayerischen Aktivitäten finden gebündelt innerhalb der Woche rund um den Welt-Alzheimertag (21. September) statt.

Trotz Pandemiebedingungen beteiligten sich 2021 bayernweit Akteure mit über 600 Veranstaltungen und Aktionen an der Bayerischen Demenzwoche. Auch in diesem Jahr wird das Gesundheits- und Pflegeministerium von einer Vielzahl von Kooperationspartnerinnen und -partnern unterstützt, beispielsweise von den kommunalen Spitzenverbänden, Wohlfahrtsverbänden, dem Landesverband Bayern der Deutschen Alzheimer Gesellschaft sowie der Bayerischen Architektenkammer. Gemeinsam wird über das Krankheitsbild sowie die Unterstützungsmöglichkeiten für Menschen mit Demenz informiert. Holetschek betonte: „Mein Ziel ist eine demenzsensible Gesellschaft, die für Betroffene und deren Angehörige Verständnis zeigt und die soziale Teilhabe Betroffener sichert.“

Landesweit sind Initiativen, Verbände und Einrichtungen dazu aufgerufen, sich mit einer Aktion an der Bayerischen Demenzwoche 2022 zu beteiligen und diese unter www.demenzwoche.bayern.de im Veranstaltungskalender einzutragen. Dort können interessierte Bürgerinnen und Bürger sämtliche Aktionen finden, die im Rahmen der Bayerischen Demenzwoche stattfinden, sowie weitere Informationen zur Bayerischen Demenzstrategie und zum Thema Demenz finden.

Holetschek sagte: „Bayern hat 2013 als eines der ersten Bundesländer eine eigene Bayerische Demenzstrategie entwickelt. Wir konnten damit in Bayern in den letzten Jahren bereits die Lebensbedingungen, die Lebensqualität und die medizinische und pflegerische Versorgung für die Betroffenen entscheidend verbessern. Die Strategie wird aktuell mit den Partnerinnen und Partnern des Bayerischen Demenzpaktes weiterentwickelt und kontinuierlich anhand vieler Maßnahmen umgesetzt.“

Wie bereits in den vergangenen Jahren, wird auch in diesem Jahr im Nachgang der dritten Bayerischen Demenzwoche 2022 der 7. Bayerische Fachtag zum Thema „Demenz und Sterben“ am 08. November 2022 in Landshut stattfinden. Dieser bietet bereits seit Jahren ein Forum für die Vorstellung innovativer Projekte und die Förderung des fachlichen Austauschs.

 

 

Der Beitrag Gesundheits- und Pflegeminister Holetschek: Information und Aufklärung fördern eine demenzsensible Gesellschaft – Dritte Bayerische Demenzwoche findet vom 16. bis 25. September 2022 statt erschien zuerst auf Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege.


Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und PflegeMünchen

Quellenangaben

www.stmgp.bayern.de/

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