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02.06.2022 11:45 Uhr
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Holetschek: Bayern setzt Signal für Gesundheitsförderung und Prävention am Arbeitsplatz – Bayerns Gesundheitsminister zum Start des Kongresses „Healthy Work Summit“ der Arbeitsmedizinerinnen und -mediziner in München

Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek hat zum Start des Healthy Work Summit in Garching bei München ein klares Signal für Gesundheitsförderung und Prävention am Arbeitsplatz gesetzt. Auf dem Healthy Work Summit 2022 tagen Arbeits- und Betriebsmedizinerinnen und -mediziner sowie leitende Beschäftigte des Betrieblichen Gesundheitsmanagements bundesweit.

Holetschek betonte am Donnerstag (2. Juni) in Garching: „Arbeit darf nicht krankmachen. Im Gegenteil: Wir müssen dafür sorgen, dass Arbeit und Gesundheit gemeinsam betrachtet werden. Arbeit ist ja tatsächlich ‚das halbe Leben‘. Für mich als Gesundheitsminister sind Prävention und Gesundheitsförderung auch am Arbeitsplatz daher ganz zentrale Themen.“

Der Minister verwies auch auf den Bayerischen Präventionsplan, der schon 2015 ins Leben gerufen wurde: „Die Bayerische Staatsregierung treibt bereits seit vielen Jahren die Prävention auch am Arbeitsplatz voran. Gesundheitskompetenz in der Arbeitswelt und betriebliche Präventionskultur wurden aus gutem Grund als eines von vier Handlungsfeldern festgeschrieben. Es ist eine wichtige Aufgabe, die Voraussetzungen und Rahmenbedingungen so zu schaffen, dass die körperliche und psychische Gesundheit aller Beschäftigten gefördert und erhalten wird. Viele Arbeitgeber haben erkannt, dass die Gesundheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein hohes Gut ist.“

Holetschek unterstrich: „Globalisierung, Digitalisierung, neue Arbeitsstrukturen und Arbeitszeitmodelle sind große Chancen, bergen aber auch Herausforderungen für die Gesundheit vieler Menschen. So gab es für einige, die während der Pandemie beispielsweise dauerhaft im Home-Office arbeiteten, starke Belastungen: Sie mussten zum Beispiel parallel Kinder betreuen, zum Teil ließen sich auch Freizeit und Arbeit nicht mehr voneinander abgrenzen – weil ständige Verfügbarkeit erwartet wurde. Klar ist: Hier müssen wir umsteuern. Umso wichtiger ist es, dass Arbeitgeber gute Rahmenbedingungen durch betriebliche Gesundheitsförderung schaffen und wir die Menschen dazu befähigen, selbst etwas für ihre Gesundheit zu tun und sich für einen gesunden Lebensstil zu entscheiden.“

Holetschek ergänzte: „Wir dürfen insbesondere auch die Gesundheit der Beschäftigten im Gesundheitsbereich nicht vergessen! Dort ist nicht erst seit der Pandemie die Arbeitsbelastung sehr hoch, genau wie die psychische Belastung. Der Freistaat fördert daher Projekte, die die psychische Gesundheit der Beschäftigten stärken sollen. Überdies wird ein Leitfaden zur Prävention der Belastungen durch die Pandemie erstellt, der bayernweit an Pflegeeinrichtungen sowie staatliche Berufsfachschulen für Krankenpflege verteilt werden soll. Denn auch für Helfende muss die eigene Gesundheitsförderung Vorrang haben.“

Mehr über die Projekte Bayerns und den Bayerischen Präventionsplan finden Sie unter: https://www.stmgp.bayern.de/vorsorge/gesund-leben/gesund-im-job/

Der Beitrag Holetschek: Bayern setzt Signal für Gesundheitsförderung und Prävention am Arbeitsplatz – Bayerns Gesundheitsminister zum Start des Kongresses „Healthy Work Summit“ der Arbeitsmedizinerinnen und -mediziner in München erschien zuerst auf Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege.


Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und PflegeMünchen

Quellenangaben

www.stmgp.bayern.de/

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