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23.11.2021 07:45 Uhr
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Gesundheitsminister fordern schnellstmögliches Aufheben der Kontingentierung von BioNTech – GMK-Vorsitzender Holetschek: Moderna ein gleichwertiger Impfstoff

Die Gesundheitsministerkonferenz (GMK) hat den Bund geschlossen aufgefordert, die angekündigte Kontingentierung von BioNTech für Arztpraxen und Impfzentren schnellstmöglich aufzuheben. Der GMK-Vorsitzende und bayerische Gesundheitsminister Klaus Holetschek sagte am Montag in München nach der Sitzung der Gesundheitsministerkonferenz: "Die Impfungen in Deutschland haben erfreulich angezogen! Die Fortschritte bei den Impfungen dürfen wir nicht durch schlechte Kommunikation und überhastete Kontingentierung gefährden. Die Länder wollen die Impfungen weiter vorantreiben. Die kurzfristig angekündigte Kontingentierung von BioNTech ist absolut inakzeptabel. Wir haben den Bund daher aufgefordert, ausreichend Impfstoff, vor allem von BioNTech, zur Verfügung zu stellen und die Kontingentierung schnellstmöglich wieder aufzuheben.“ Darauf haben sich die GMK-Mitglieder in einer Videokonferenz einstimmig geeinigt.

Der Minister ergänzte: „Der Bund soll zudem den Impfstoff von BioNTech im Rahmen der Regelversorgung unverzüglich bereitstellen und die vorhandenen Lagerbestände soweit wie möglich rasch ausliefern. Die GMK war sich auch einig, dass das Bundesministerium für Gesundheit jede Möglichkeit nutzen soll, weitere Mengen an Impfstoff von BioNTech kurzfristig über die EU zu akquirieren und diesen sofort in die Regelversorgung zu geben oder bereits zugesagte Lieferungen vorzuziehen.“

Holetschek betonte: „Der Bund hat uns versichert, dass kommende Woche drei Millionen BioNTech-Impfdosen ausgeliefert werden können, also eine Million mehr als zugesagt. Das ist eine gute Nachricht! Klar ist: Deutschland hat grundsätzlich ausreichend mRNA-Impfstoff für die derzeitige Nachfrage nach Impfungen.“

Holetschek ergänzte: "Klar ist auch: Moderna ist ein guter, sicherer und genauso wirksamer Impfstoff wie BioNTech für alle Arten von Impfungen! Beide mRNA-Impfstoffe sind für Auffrischimpfungen gleich geeignet. Daher werbe ich noch einmal eindrücklich dafür, dass Moderna verimpft wird. Die Ministerinnen und Minister, Senatorinnen und Senatoren für Gesundheit der Länder sind sich darüber einig, dass der Impfstoff von BioNTech verstärkt für die von der STIKO empfohlenen Personengruppen vor allem der unter 30jährigen genutzt werden soll sowie für weitere notwendige Erst- und Zweitimpfungen. Wir bitten zudem die STIKO, zeitnah ihre Empfehlungen zur Kreuzimpfung zu präzisieren und zu konkretisieren und bitten das Paul-Ehrlich-Institut, eine aktualisierte Information zu Kreuzimpfungen zur Verfügung zu stellen. Wir müssen allen Menschen in Deutschland klare Informationen bieten und einen Impftermin, wenn sie das möchten.“

Der Beitrag Gesundheitsminister fordern schnellstmögliches Aufheben der Kontingentierung von BioNTech – GMK-Vorsitzender Holetschek: Moderna ein gleichwertiger Impfstoff erschien zuerst auf Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege.


Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und PflegeMünchen

Quellenangaben

www.stmgp.bayern.de/

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