Holetschek setzt sich intensiv für bessere Arbeitsbedingungen in der Pflege ein – Bayerns Gesundheits- und Pflegeminister beim Pilotprojekt „Meine Station“ des Klinikums Aschaffenburg-Alzenau

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28.08.2023 15:00 Uhr
München
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Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek setzt sich intensiv für bessere Arbeitsbedingungen in der Pflege ein. Am Montag besuchte Holetschek gemeinsam mit Staatsministerin Judith Gerlach und dem Landtagsabgeordneten Prof. Dr. Winfried Bausback das Klinikum Aschaffenburg-Alzenau, um sich dort über das Pilotprojekt „Meine Station“ zu informieren.

Anlässlich des Besuchs betonte Holetschek: „Die Personalsituation in den Krankenhäusern ist seit Jahren massiv angespannt. Fehlende Planbarkeit sowie schlechte Vereinbarkeit von Familie und Beruf sind Hauptgründe dafür, warum Pflegekräfte ihren Beruf aufgeben – und junge Menschen sich erst gar nicht für den Pflegeberuf entscheiden. Freie Krankenhausbetten nützen uns nichts, wenn keine Pflegekräfte da sind, die sich um die Menschen kümmern. Wir müssen daher alles daransetzen, mehr Menschen in die Pflege zu bekommen und die Abwanderung in andere Berufe zu verhindern. Dieses Ziel können wir nur erreichen, wenn wir Arbeitsbedingungen schaffen, die zum jeweiligen Leben passen.“

Der Minister ergänzte: „Das innovative Pilotprojekt ‚Meine Station‘, das am 1. Februar 2023 gestartet ist, setzt genau hier an: Das Stationsteam auf der allgemeinchirurgischen Station gestaltet die Arbeitsbedingungen überwiegend selbst und ohne feste Hierarchie, ohne fest definierte Rollen und Zuständigkeiten, sodass die Bedürfnisse des Einzelnen besser berücksichtigt werden können. Dadurch dass gemeinsame Entscheidungen getroffen werden, erfahren die Mitarbeitenden auch mehr Wertschätzung. Und darüber hinaus wurden vorhandene Konzepte überarbeitet, um mehr Zeit für die Patientinnen und Patienten zu haben. In dieser Station wird also die Grundlage dafür geschaffen, dass die Pflegekräfte gerne zur Arbeit kommen.“

Holetschek erläuterte: „In Bayern unterstützen wir die Kliniken, wo wir nur können. Wir machen uns auf allen Ebenen für bessere Arbeitsbedingungen in der Pflege, etwa durch weniger Bürokratie, Stärkung von Teams durch Eindämmung der Leiharbeit, Ausweitung bestehender Steuerbefreiungsmöglichkeiten für Zulagen und Zuschläge, stark. Um das Ziel attraktiverer Arbeitsbedingungen zu erreichen, muss aber auch der Bund endlich aktiver werden. Wir brauchen eine Entlastung der Pflegekräfte von bürokratischen und pflegefremden Tätigkeiten, eine Ausweitung der Steuerfreiheit von Zuschlägen auf Mehrarbeit sowie eine Überarbeitung des Förderprogramms für eine bessere Vereinbarkeit von Familie, Pflege und Beruf.“

Der Minister fügte hinzu: „Klar ist: Jede Klinik ist nur so gut wie die Menschen, die dort arbeiten. Und diese müssen Arbeitsbedingungen vorfinden, die es ihnen ermöglichen, sich um die Patientinnen und Patienten zu kümmern – und nicht vordringlich um Bürokratie. Wir haben deshalb im März ein Modellprojekt zum Bürokratie-Abbau in Krankenhäusern gestartet: Gemeinsam mit allen betroffenen Akteuren sollen belastende bürokratische Anforderungen identifiziert werden und praxistaugliche Lösungen erarbeitet werden. Die Ergebnisse des Modellprojekts wollen wir im September vorstellen. Darüber hinaus haben wir unter anderem Mitte Mai eine Bundesratsinitiative zur Eindämmung der Leiharbeit in der Pflege gestartet und setzen uns in Zusammenarbeit mit den verantwortlichen Stellen für mehr bezahlbaren Wohnraum für Pflegekräfte ein.“

Holetschek bekräftigte: „Die Mitarbeitenden leisten täglich Großartiges für die Patientinnen und Patienten. Das Klinikum Aschaffenburg-Alzenau hat sich mit dem Pilotprojekt ‚Meine Station‘ für die Zukunft gewappnet und hervorragend aufgestellt. Es bietet tolle Chancen, um echte Fortschritte bei der Arbeitszufriedenheit der Pflegekräfte zu erreichen. Durch die zukunftsweisenden Ideen besitzt das Projekt Strahlkraft weit über Aschaffenburg hinaus. Ich wünsche weiterhin viel Erfolg bei der Umsetzung des Projekts und viele Nachahmer!“

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Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und PflegeBayerisches Staatsministerium für Gesundheit und PflegeMünchen


Quellenangaben

www.stmgp.bayern.de/

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