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14.11.2018
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Ein Dankeschön für das Engagement | Ehrenamtskarten


Frauenau. „Ihr habt euch die öffentliche Anerkennung verdient“, mit diesen Worten würdigte Landrätin Rita Röhrl im Rahmen der jüngsten Ehrenamtskartenverleihung die zu ehrenden Ehrenamtlichen. Insgesamt 38 neue Ehrenamtskarten konnte die Landrätin am Donnerstagabend, 8. November, zusammen mit den örtlichen Bürgermeistern überreichen.

Bereits zum 17. Mal fand eine Ehrenamtskartenverleihung im Landkreis Regen statt, stellte Röhrl eingangs ihrer Rede fest. Die Landrätin würdigte dabei den Einsatz der ehrenamtlich tätigen Frauen und Männer. Ohne die vielen Bürger, die sich in den Vereinen engagieren wäre vieles nicht möglich. Sie freue sich, dass unter den neuen Ehrenamtskarteninhabern auch viele jüngere Menschen sind. Dies zeige, dass auch die Jungen sich in die Gesellschaft einbringen und dies sei für die Zukunft der Vereine wichtig. „Wir brauchen junge Leute, die den Wert der Vereine schätzen“, stellte die Landrätin fest. Einen besonderen Dank richtete Röhrl an diejenigen, die sich bei der Gefahrenabwehr und Rettung von Menschenleben einsetzen. Egal, ob bei Feuerwehr, Rotem Kreuz oder in einem anderen Hilfsdienst, das Engagement sei hier besonders wichtig. Die Verleihung der Ehrenamtskarte „ist ein Zeichen des Landkreises, dass wir die Ehrenarbeit sehr schätzen“, so die Landrätin weiter. Wie wertvoll der Landkreis diese Arbeit erachtet, zeige sich auch daran, dass auch ihre Stellvertreter Erich Muhr und Helmut Plenk zur Verleihung gekommen sind.

Röhrl bedankte sich ferner bei denjenigen, die die Verleihung erst möglich gemacht haben. Angefangen bei Doris Werner und Monika Lallinger, den Mitarbeiterinnen im Bürgerbüro, über Anna-Lena Nirschl und Kathrin Greil, die an dem Abend Getränke und Essen servierten bishin zur Leiterin des Glasmuseums Frauenau, die die Räume zur Verfügung gestellt hat. Ein besonderer Dank ging an die Musiker der Musikschule Zwiesel um den Lehrer Thomas Bauer.

Doris Werner vom Bürgerbüro stellte danach die Ehrenamtskarte und ihre Möglichkeiten vor. Sie erklärte, dass es zwei verschiedene Karten gibt, die blaue und die goldene Ehrenamtskarte. Die blaue hat eine Gültigkeit von drei Jahren. „Wenn sie ausläuft, werden sie von uns informiert“, sagte Werner, denn der Landkreis wolle, dass die, die sich weiterhin ehrenamtlich engagieren auch übergangslos die Karte nutzen können. Die goldene Karte gilt lebenslang. Sie bekommen Ehrenamtler, die sich bereits seit mehr als 25 Jahren aktiv einbringen oder Träger des Ehrenzeichens des Ministerpräsidenten sind oder ein Ehrenzeichen in Gold oder Silber der Feuerwehr oder eines Rettungsdienstes tragen. Werner wies darauf hin, dass der Landkreis in regelmäßigen Abständen Gewinnspiele veranstalte. Auch der Freistaat Bayern biete Gewinnspiele und Sonderaktionen an. Wer eine E-Mail-Adresse im Bürgerbüro hinterlegt, bekomme auch regelmäßig Informationen über die Aktionen. Zudem gibt es viele Geschäfte, die Sonderrabatte oder andere Vergünstigungen für die Ehrenamtskarteninhaber geben.

Nach den Erklärungen von Doris Werner fand die eigentliche Verleihung statt. Dazu wurden neben den Ehrenamtlern auch die örtlichen Bürgermeister oder ihre Vertreter nach vorne zur Verleihung gebeten. Zum Abschluss der Feierstunde spielte die Musikschulband auf. Danach konnten die Geehrten und die Gäste den Abend bei einem Imbiss und Getränken ausklingen lassen.

 

Anwesende Gemeindevertreter:
Gabriele Wittenzellner (Bürgermeisterin Achslach), Walter Nirschl (Bürgermeister Bischofsmais), Joachim Haller (Bürgermeister Bodenmais), Fritz Schreder (2. Bürgermeister Frauenau), Anton Seidl (Bürgermeister Geiersthal), Hermann Kastl (2. Bürgermeister Lindberg), Willi Dietl (Bürgermeister Patersdorf), Andreas Eckl (Bürgermeister Prackenbach), Josef Weiß (2. Bürgermeister Regen), Michael Schaller (Bürgermeister Rinchnach), Daniel Graßl (Teisnach), Hans Greil (2. Bürgermeister Viechtach), Michael Dachs (Bürgermeister Zachenberg), Franz Steininger (Bürgermeister Zwiesel)

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