Karlsberger Sonnenwende: Musik verbindet Grafenau und Bergreichenstein am
Im Rahmen des 35-jährigen Jubiläums der Städtepartnerschaft zwischen Grafenau und Bergreichenstein (Kašperské Hory) machten sich zahlreiche Bürgerinnen und Bürger aus Grafenau auf den Weg in die tschechische Partnerstadt. Mit dem Bus ging es zunächst zum Parkplatz unterhalb der Burg Karlsberg (Hrad Kašperk). Von dort führte eine rund 1,5 Kilometer lange Wanderung durch die Landschaft des Böhmerwaldes hinauf zur höchstgelegenen Königsburg Böhmens.
Auf der Burg angekommen, nutzten viele Besucher die Gelegenheit, die beeindruckende mittelalterliche Anlage zu besichtigen und die herrlichen Ausblicke über den Böhmerwald zu genießen. Die auf 886 Metern Höhe gelegene Burg Karlsberg gilt als höchstgelegene Königsburg Böhmens. Erbaut wurde sie im Jahr 1356 von Kaiser Karl IV. zum Schutz der Goldvorkommen rund um Bergreichenstein sowie zur Sicherung des Goldenen Steigs, über den einst die Salzsäumer Waren zwischen Bayern und Böhmen transportierten. Begrüßt wurde die Delegation von Bergreichensteins Bürgermeister Jan Voldřich sowie Vertretern der Stadt, die die Gäste aus Grafenau herzlich willkommen hießen.
Aus Grafenau nahmen unter anderem Zweiter Bürgermeister Franz-Josef Bloier, die Stadträte Charly Bumann und Stefan Behringer, Partnerstadtbeauftragter Karl Matschiner sowie Vertreter der Touristinformation teil.
Nach der Burgbesichtigung wurden die Besucher im Burghof bestens versorgt, ehe am Abend das Konzert begann. Vor der eindrucksvollen Kulisse der mittelalterlichen Burg sorgten Mac C&C Celtic Four sowie Highlander & Company mit irischen, schottischen und keltischen Folkklängen für beste Stimmung.
Bei sommerlichen Temperaturen und einem lauen Abend zur Sommersonnenwende wurde die Burg Karlsberg zur außergewöhnlichen Freiluftbühne. Die Veranstaltung zeigte einmal mehr die enge Verbundenheit zwischen Grafenau und Bergreichenstein und machte deutlich, wie lebendig die grenzüberschreitende Partnerschaft bereits seit 35 Jahren gelebt wird. Gleichzeitig war die Begegnung Teil der Veranstaltungsreihe zum 650-jährigen Stadtjubiläum der Stadt Grafenau.












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