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20.11.2020 13:00 Uhr
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Huml: Niedergelassene Ärzte benötigen mindestens rund 430.000 Grippe-Impfstoffdosen aus der zusätzlichen Reserve des Freistaats – Bayerns Gesundheitsministerin: Abfrage der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns nun abgeschlossen – Verteilung der Grippe-Impfstoffdosen erfolgt über die Apotheken

Die niedergelassenen Ärzte in Bayern benötigen nach aktuellen Informationen der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns (KVB) mindestens rund 430.000 Grippe-Impfstoffdosen (Stand 20.11.2020, 7:00 Uhr) aus der zusätzlich vom Freistaat beschafften Reserve. Das hat die bisherige Auswertung der Abfrage der KVB bei niedergelassenen, an der vertragsärztlichen Versorgung teilnehmenden Ärzten vom 11. November bis 18. November ergeben. Darauf verwies Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml am Freitag in München. Huml betonte: "Die Abfrage der KVB hat gezeigt, dass aktuell rund 3.500 Arztpraxen mindestens noch rund 430.000 Grippe-Impfstoffdosen für ihre Patienten benötigen. Die Auswertung der KVB ist noch nicht ganz abgeschlossen. Aber das bisherige Ergebnis dieser Abfrage zeigt: die von Bayern vorausschauend zusätzlich beschaffte Grippe-Impfstoffmenge ermöglicht die Deckung des abgefragten großen Bedarfs. Jetzt geht es darum, die benötigte Impfstoffmenge über die Apotheken an die Ärzte zu verteilen."

Die Ministerin erläuterte: "Die Ärzte können in Kürze die für ihre Patienten noch benötigte Menge an Grippe-Impfstoffdosen aus der zusätzlichen Reserve des Freistaats bestellen: und zwar bei ihren Apotheken mit Hilfe eines speziellen Formulars der KVB."

Am Montag (16.11.) hat das bayerische Gesundheitsministerium mit der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns, dem Bayerischen Apothekerverband und der Arbeitsgemeinschaft der Krankenkassen in Bayern (ARGE) vereinbart, dass die Verteilung der zusätzlichen bayerischen Grippe-Impfstoffdosen an die Ärzte über die Apotheken erfolgen soll.

Die KVB hatte vom 11. bis 18. November in Abstimmung mit dem StMGP eine Abfrage bei den Ärzten durchgeführt, wie viele Impfstoff-Dosen sie noch für ihre Patienten benötigen. Der von Bayern im Sommer zusätzlich beschaffte Impfstoff wird derzeit von den Herstellern gelagert. Das bayerische Gesundheitsministerium hat ein Abrufmodell vereinbart, um die Logistik zu vereinfachen.

Die Ministerin fügte hinzu: "Das bayerische Gesundheitsministerium hat über eine halbe Million Grippe-Impfdosen zusätzlich für Bayern gekauft, als die Ärzte ihre Bestellungen bereits getätigt hatten. Dadurch haben wir es geschafft, dass zusätzlicher Impfstoff für die bayerischen Bürgerinnen und Bürger in großer Menge zur Verfügung steht. Klar ist: Der vom bayerischen Gesundheitsministerium besorgte Impfstoff wird in Kürze und damit rechtzeitig vor dem Höhepunkt der Grippewelle, der üblicherweise im Januar bzw. Februar ist, für die Bürgerinnen und Bürger zur Verfügung stehen. Denn eine Grippeimpfung ist auch im Dezember noch sinnvoll."

Huml, die approbierte Ärztin ist, ergänzte: "Die Grippe-Impfsaison ist noch in vollem Gange: Die Auslieferung von weiteren Influenza-Impfstoffen in Bayern läuft derzeit und ist noch nicht abgeschlossen, sie soll innerhalb der nächsten Wochen erfolgen. Der Prozess, dass die Grippeimpfstoffe nicht auf einmal ausgeliefert werden, sondern sich die Auslieferung schrittweise über den Herbst und auch den Winter erstreckt, ist durchaus üblich. Auch in den vergangenen Jahren wurde ebenso verfahren."

Der Beitrag Huml: Niedergelassene Ärzte benötigen mindestens rund 430.000 Grippe-Impfstoffdosen aus der zusätzlichen Reserve des Freistaats – Bayerns Gesundheitsministerin: Abfrage der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns nun abgeschlossen – Verteilung der Grippe-Impfstoffdosen erfolgt über die Apotheken erschien zuerst auf Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und Pflege.


Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und PflegeMünchen

Quellenangaben

www.stmgp.bayern.de/



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