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14.09.2018 12:45 Uhr
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Keine Smartphones im Straßenverkehr – Länderübergreifender Verkehrsaktionstag „Ablenkung im

In Anlehnung an das Verkehrssicherheitsprogramm 2020 „Bayern mobil – sicher ans Ziel“, das bereits zu Jahresbeginn 2013 von Staatsminister Joachim Herrmann der Öffentlichkeit vorgestellt wurde und unter anderem zum Ziel hat, die Gesamtzahl der Verkehrsunfälle mit Getöteten und Verletzten weiter zu reduzieren, möchte das Polizeipräsidium Niederbayern mit der Teilnahme an dem länderübergreifenden Aktionstag an alle Verkehrsteilnehmer über die Gefahren, die die Nutzung von Mobiltelefonen im Straßenverkehr mit sich bringt, appellieren.

Die Realität zeigt, dass das Unfallgeschehen oft auf Ablenkung infolge der Benutzung und Bedienung von Mobiltelefonen und verbauten Infotainmentsystemen durch Fahrzeugführer zurückzuführen ist. Ebenso benutzen Radfahrer verbotswidrig während der Fahrt ihre Mobiltelefone. Nicht zuletzt sind immer mehr Fußgänger u. a. durch den Blick auf ihr Smartphone vom Verkehrsgeschehen abgelenkt und riskieren gefährliche Situationen.

Telefonieren oder Tippen auf dem Smartphone erhöht das Unfallrisiko laut Studien zufolge um das 23-fache. Die bedenkliche Bilanz: Im vergangenen Jahr wurden im Bereich des Polizeipräsidiums Niederbayern rund 3.300 Verstöße wegen verbotswidriger Nutzung von Mobil- oder Autotelefonen erfasst.

Neben einem Bußgeld von 100 Euro und einem Punkt in Flensburg für Kraftfahrzeugführer (Radfahrer 55 Euro; kein Punkt) ist aber die Gefahr, durch das Smartphone abgelenkt und dadurch in einen Verkehrsunfall verwickelt zu werden, die weitaus schwerwiegendere Folge.

Mit dem länderübergreifenden Aktionstag am Donnerstag, 20.09.2018, soll zum einen die Brisanz dieses Themas nochmals in den Fokus gestellt werden, zeitgleich soll aber auch der Kontrolldruck hinsichtlich der Ablenkung durch verbotswidrige Nutzung von Mobiltelefonen intensiviert werden.
Polizeipräsidium NiederbayernStraubing

Quellenangaben

Polizeipräsidium Niederbayern



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