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13.09.2018
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Abgeordneter übernimmt das Lenkrad

Philippsreut. Es war kein alltäglicher Betriebsbesuch, sondern einer der ganz besonderen Art: So konnte MdL Max Gibis im Rahmen eines Austausches mit Busunternehmer Björn Seine in Philippsreut gleich dessen neuen Linienbus testen – natürlich nur auf dem Gelände des Betriebshofes von Seine Reisen. „Das war ein besonderes Erlebnis. Schließlich sitzt man nicht täglich hinter dem Lenkrad eines nigel-nagel-neuen Linienbusses mit über 13 Meter Länge. Allein das Gefühl vor der Vorderachse zu sitzen macht das Fahren zu einem Erlebnis“, beschreibt MdL Gibis die kleine Tour.

MdL Max Gibis bei seiner Probefahrt im neuen Linienbus von Busunternehmer Björn Seine.MdL Max Gibis bei seiner Probefahrt im neuen Linienbus von Busunternehmer Björn Seine.


Neben dem Spaßeffekt standen jedoch auch die Anliegen des Busunternehmers auf der Agenda. So haben sich Björn Seine und der Abgeordnete unter anderem zu den neuen Linienbündeln, die seit erstem September im Landkreis Freyung-Grafenau dazu gekommen sind, so wie der allgemeinen wirtschaftlichen Lage in der Region ausgetauscht. „Ich denke ich spreche auch für andere Busunternehmer, wenn ich sage, dass es immer schwieriger wird, geeignete Fahrer zu bekommen. Die Auftragslage ist gut, aber entsprechendes Personal ist Mangelware – wie überall“, so Seine. Der Unternehmer bedient in den letzten Jahren nicht ausschließlich den Linienverkehr im Landkreis, sondern bietet auch entsprechende Tages- und Gruppenreisen an.

Busunternehmer Björn Seine (l.) und MdL Max Gibis vor dem neuen Linienbus mit dem der Abgeordnete eine Runde über den Betriebshof drehen durfte.Busunternehmer Björn Seine (l.) und MdL Max Gibis vor dem neuen Linienbus mit dem der Abgeordnete eine Runde über den Betriebshof drehen durfte.


Mit insgesamt sechs Bussen zählt Seine Reisen zu den kleinen Busunternehmen in der Region, was den Unternehmer oft vor große Herausforderungen stellt. „Es gibt tolle Förderprogramme, die sich jedoch leider für den kleinen Mittelstand nicht rentieren. Dafür sind allein die bürokratischen Hürden zu hoch“, macht Seine aufmerksam und bedauert die Schieflage im Rahmen der Unterstützungsmaßnahmen. Dennoch habe sich Seine für die Anschaffung eines neue Busses entschieden – „Die Förderprogramme lohnen sich nur leider für uns nicht.“

Erst in den Sommerferien hat sich das Unternehmen ein neues Gesicht verpasst. Aus Reisedienst Seine wurde so Seine Reisen – „das sieht gut aus. Für die Zukunft viel Erfolg und allseits gute Fahrt“, sichert der Abgeordnete Gibis seine Unterstützung für künftige Anliegen zu.


- sb

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SEINE ReisenPhilippsreut

Quellenangaben

SEINE Reisen



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