Vertreter der drei Kreisgruppen des Bayerischen Jagdverbands im Landkreis Straubing-Bogen haben sich mit der Unteren Jagdbehörde des Landratsamts zu einem gemeinsamen Meinungsaustausch getroffen. An der Gesprächsrunde nahmen Arthur Bauer für die Kreisgruppe Mallersdorf, Markus Landsmann für die Kreisgruppe Straubing sowie Simon Haimerl für die Kreisgruppe Bogen teil.
Im Mittelpunkt stand die seit dem 1. April 2026 geltende Änderung des Bayerischen Jagdgesetzes. Diese ermöglicht es Jagdgenossenschaften und Eigentümern von Eigenjagden, per Beschluss auf die behördliche Abschussplanung beim Rehwild zu verzichten. Die Bewirtschaftung des Rehwildes liegt bei Nutzung dieser Möglichkeit künftig in der Eigenverantwortung der örtlichen Jäger und Grundstückseigentümer.

Arthur Bauer, Landrat Tobias Beck, Alexander Neumaier, Simon Haimerl und Markus Landsmann trafen sich im Landratsamt Straubing-Bogen zum Austausch über das neue Jagdrecht und aktuelle Themen.
Da bislang noch keine umfassenden Erfahrungen mit der neuen Regelung vorliegen, wollen die Beteiligten verstärkt über die Änderungen informieren. Unter anderem sollen die jährlichen Hegeschauen genutzt werden, um Chancen, Risiken und erste Praxiserfahrungen aus den Revieren auszuwerten.
Auch Landrat Tobias Beck nahm an dem Treffen teil und informierte sich über aktuelle Themen. Besprochen wurden unter anderem der im Rahmen von Ausnahmegenehmigungen mögliche Biberabschuss im Landkreis, der Umgang mit Saatkrähen, Rabenkrähen und Wildgänsen sowie die praktische Umsetzung der digitalen Streckenliste. Weitere Themen waren das Abrechnungs- und Auszahlungsverfahren der Aufwandsentschädigung zur Reduktion der Wildschweindichte sowie die Abstimmung anstehender Termine.

Landratsamt Straubing-Bogen
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