Wer zuletzt über den Pausenhof kam, hat sie vielleicht gesehen: große Dreiecke aus Kreide, viele bunte Linien und mehrere Kreise. Was aussah wie ein Kunstprojekt, war angewandte Mathematik.
Zuvor hatten die Klassen im Unterricht gelernt, mit Zirkel und Lineal den Umkreis und den Inkreis eines Dreiecks zu konstruieren. Auf dem Pausenhof wurde daraus eine ganz neue Aufgabe: Statt Bleistift, Zirkel und Lineal kamen Kreide und lange Schnüre zum Einsatz, um Mittelsenkrechte und Winkelhalbierende im Großformat zu spannen und die passenden Kreise zu zeichnen.

Beim praktischen Geometrieunterricht waren Teamarbeit, Genauigkeit und kreativer Einsatz gefragt.
Mit großem Einsatz gingen die Schülerinnen und Schüler die Aufgabe an. Wer eine exakte Kreislinie über mehrere Meter zieht, kommt dabei kaum um bunte Hände und Knie voller Kreidestaub herum. Mit Humor, Teamarbeit und Ausdauer entstand am Ende in jeder Gruppe ein fertiges Dreieck mit Umkreis und Inkreis.

Auf dem Pausenhof entstanden in Teamarbeit geometrische Konstruktionen, die den Mathematikunterricht praktisch erlebbar machten.
Die Aktion zeigte eindrucksvoll, wie sich theoretische Inhalte aus dem Mathematikunterricht praxisnah umsetzen lassen und Geometrie direkt auf dem Schulhof erlebbar wird.

Mit Kreide und langen Schnüren konstruierten die Schülerinnen und Schüler Dreiecke sowie deren Um- und Inkreise im Großformat.

Landgraf-Leuchtenberg Gymnasium Grafenau
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