Im KurErlebnispark BÄREAL in Grafenau ist im Rahmen des Säumerfests das neue Tor zur Wildnis offiziell eröffnet worden. Die moderne Erlebnisstation verbindet Informationen über den Nationalpark Bayerischer Wald, die Wildnis und die Geschichte des Salzhandels.
Die bisherige Holzkonstruktion war 2014 für die Landesgartenschau in Deggendorf errichtet worden und stand anschließend in Grafenau. Nachdem sie den Witterungseinflüssen nicht mehr standhielt, entwickelte die Stadt Grafenau mit Unterstützung von EU-Fördermitteln im Rahmen des Interreg-Projekts Säumerpfade 2026 eine neue, langlebige Anlage.

Gemeinsam eröffneten Vertreter der Stadt Grafenau, des Nationalparks Bayerischer Wald und des Interreg-Projekts das neue Tor zur Wildnis im KurErlebnispark BÄREAL.
Begleitet von den Salzsäumern, den Fanfarenbläsern und dem Hohen Rat der Stadt Grafenau wurde das neue Tor feierlich eingeweiht. Bürgermeister Jonas Höcker dankte allen Beteiligten für die erfolgreiche Umsetzung und betonte die Bedeutung der neuen Attraktion für Grafenau als Tor zum Nationalpark Bayerischer Wald.
Auch der stellvertretende Nationalparkleiter Josef Wanninger lobte das Projekt. Besonders hob er hervor, dass die Tradition des Tores erhalten geblieben sei und nun in einer modernen, langlebigen Form fortgeführt werde.
In den kommenden Monaten werden zudem die Erlebnisstationen entlang des Bärenpfads zwischen Grafenau und dem Tier-Freigelände bei Altschönau erneuert. Besucher können dort künftig den neuen Bärenpfad auf Säumerspuren mit Mitmachstationen und Informationen zur Geschichte der Salzsäumer entdecken.
Gestaltet wurde das Projekt von der Agentur Atelier & Friends aus Grafenau in Zusammenarbeit mit der Stadt Grafenau, der Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald, dem städtischen Bauhof und dem Team des Pflanzen-Freigeländes.

Direkt nach der Eröffnung nutzten die ersten Besucher das neue Tor zur Wildnis im KurErlebnispark BÄREAL.

Nationalparkverwaltung Bayerischer Wald
Nationalpark Bayerischer Wald
Stadt Grafenau
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