Wie eine Gemeinde funktioniert und warum Umweltschutz alle angeht, konnten die Vorschulkinder des Kindergartens St. Elisabeth in Schönberg auf besondere Weise erleben. Bei zwei Aktionen übernahmen die Kinder gleich doppelte Verantwortung.
Zunächst ging es ins Rathaus, wo Bürgermeister Martin Pichler die jungen Besucher persönlich empfing. Bei einer Führung durch verschiedene Abteilungen erhielten die Kinder spannende Einblicke in die Arbeit der Gemeindeverwaltung. Vom Bürgerbüro bis zum Sitzungssaal durften sie hinter die Kulissen blicken und zahlreiche Fragen stellen.

Wo sonst die Räte debattieren, da durften die Kindergartenkinder alle eigenen Fragen stellen und selbst mal guten Rat beim Bürgermeister abliefern; frei nach dem Motto: „Kinder an die Macht!“.
Im Sitzungssaal, wo normalerweise politische Entscheidungen getroffen werden, waren dann die Kinder selbst gefragt. Neugierig wollten sie unter anderem wissen, welche Aufgaben ein Bürgermeister hat und wie Entscheidungen entstehen. Dabei wurde schnell klar, wie vielfältig und verantwortungsvoll die Arbeit in einer Gemeinde ist.
An einem weiteren Tag stand praktischer Umweltschutz auf dem Programm. Bei einer Rama Dama Aktion sammelten die Kinder in der Schul und Johann Dorfner Straße Müll. Am Ende kam ein ganzer Sack zusammen ein sichtbares Zeichen dafür, wie wichtig ein bewusster Umgang mit der Umwelt ist.
Für die Kinder war beides eine wertvolle Erfahrung. Sie lernten nicht nur, wie eine Gemeinde organisiert ist, sondern auch, dass jeder Einzelne Verantwortung für eine saubere Umwelt trägt. Einfache Erkenntnis: Was gar nicht erst weggeworfen wird, muss später auch nicht wieder eingesammelt werden.

Die gelben Warnwesten hatten die Kindergartenkinder schon für ihre Sicherheit. Blaue Müllsäcke wurden hingegen zu den „Spardosen der Gedankenlosigkeit anderer“. Urteil: „Müll könnte man sich sparen!“
Die Aktionen zeigten eindrucksvoll, wie früh Umweltbewusstsein und Gemeinschaftssinn gefördert werden können.

Markt Schönberg
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