Die Bauarbeiten am neuen BMW-Hochvoltbatterie-Montagewerk in Irlbach-Straßkirchen stehen kurz vor dem Abschluss. Bereits seit März läuft die Vorserienproduktion, aktuell allerdings noch ausschließlich für interne Zwecke. Das erklärte Gesamtprojektleiterin Sabrina Kugler bei einer Präsentation im Autohaus Leebmann.
Rund 70 Gäste aus mehreren Rotary-Clubs der Region nutzten die Gelegenheit, sich über den Fortschritt des Großprojekts und die strategische Ausrichtung der BMW Group im Bereich Elektromobilität zu informieren. Eingeladen hatte die Präsidentin des Rotary-Clubs Passau-Dreiflüssestadt, Caroline Schober.

BMW-Projekt-Aufbauleiterin Sabrina Kugler stellte den Stand des Ausbaus des im Oktober in „Vollbetrieb“ gehenden BMW-Batteriewerkes in Irlbach-Straßkirchen vor.
Gut ein Jahr nach dem Baustart im April 2024 steht das zentrale Produktionsgebäude bereits. Seit Mitte 2025 werden die hochmodernen Anlagen installiert. Der Start der Serienproduktion ist für Oktober geplant. Zwei Produktionslinien auf rund 70000 Quadratmetern sollen künftig entstehen.

Über die große Resonanz für die Präsentation im Autohaus Leebmann freuten sich Rotary-Präsidentin Caroline Schober und BMW-Werkaufbau-Leiterin Sabrina Kugler (3. u. 4. v.l.) zusammen mit den „Gastgebern“ Bernd Karoli und Thomas Leebmann (5. u. 6. v.l.) sowie (v.l.) Mario Hansal, Past-Präsident RC Freyung-Grafenau, Dr. Josef Völkl, Präsident RC Vilshofen, und (1.v.r.) Manfred Asenbauer, Präsident RC Passau.
Ein entscheidender Erfolgsfaktor für den schnellen Baufortschritt liegt laut Kugler in der regionalen Zusammenarbeit. Unter dem Prinzip Local for Local stammen alle direkt beauftragten Bauunternehmen aus Deutschland, ein Großteil sogar aus Bayern oder dem direkten Umfeld. Zeitweise arbeiteten bis zu 2000 Menschen auf dem Gelände.
Nach vollständigem Ausbau sollen etwa 1600 Mitarbeitende täglich bis zu 1000 Hochvoltbatterien produzieren. Diese Batterien der sechsten Generation gelten als technologischer Meilenstein. Sie ermöglichen Reichweiten von bis zu 800 Kilometern, deutlich schnellere Ladezeiten und eine höhere Effizienz.

Rotary-Präsidentin Caroline Schober bedankte sich mit einem kleinen Präsent bei Sabrina Kugler
Auch die Infrastruktur rund um das Werk entwickelt sich kontinuierlich weiter. Die Energiezentrale ist bereits in Betrieb, aktuell laufen Arbeiten an Begrünung, Photovoltaikanlagen und Außenanlagen.
Im Anschluss an den Vortrag nutzten die Teilnehmer die Gelegenheit zum persönlichen Austausch. Die

Sabrina Kugler referierte vor einem über 70-köpfigen Publikum im neu gestalteten Schauraum des Autohauses Leebmann in Passau.
