Holetschek: Bayerns Kurorte und Heilbäder sind tragende Säule im Gesundheitssystem – Bayerns Gesundheitsminister anlässlich der Frühjahrstagung des Bayerischen Heilbäderverbands

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24.04.2023 14:45 Uhr
München

Bayerns Kurorte und Heilbäder sind eine tragende Säule im bayerischen Gesundheitssystem. Darauf hat Bayerns Gesundheits- und Pflegeminister Klaus Holetschek am Montag anlässlich der Frühjahrstagung des Bayerischen Heilbäderverbands im oberbayerischen Bad Endorf hingewiesen. Der Minister betonte: „Bayern ist mit 53 hochprädikatisierten Heilbädern und Kurorten Reha- und Bäder-Land Nummer Eins in Deutschland. Menschen aus der ganzen Welt kommen nach Bayern, weil sie hier alles finden, was es braucht, um gesund älter werden zu können. Wir sind das Land der ortsgebundenen natürlichen Heilmittel: Moor, Sole, Heilwasser, Heilklima und Radon sowie die Naturheilverfahren von Kneipp und Schroth – jedes Einzelne hat einen wichtigen Einfluss auf unsere Gesundheit.“

Holetschek ergänzte: „Unsere heimischen Kur- und Heilbäder sind mit einem Jahresumsatz von 4,5 Milliarden Euro ein bedeutender Faktor in der Gesundheits- und Pflegewirtschaft. Sie sichern rund 100.000 Arbeitsplätze im ländlichen Raum und setzen mit modernen, medizinischen Kompetenzzentren für Kur, Reha und Prävention Maßstäbe in der deutschen Gesundheitslandschaft.“

Gesundheitsbewusstsein, Fitness und Prävention haben in Bayern seit jeher einen besonders hohen Stellenwert. Holetschek bekräftigte: „Vorsorge und Nachsorge sind der Schlüssel dafür, dass wir in Zukunft nicht nur älter, sondern vor allem gesünder älter werden können. Der demografische Wandel, der allgemeine Anstieg chronischer Erkrankungen, aber auch die Folgen der Corona-Pandemie zeigen deutlich, dass wir Gesundheitsförderung und Prävention noch stärker als bisher in den Fokus rücken müssen.“

Mit Blick auf die medizinisch-rehabilitative Versorgung von Patientinnen und Patienten mit Post- und Long-COVID erklärte der Minister: „Wir wollen unsere Kurorte und Heilbäder in eine möglichst flächendeckende, bedarfsgerechte und sektorenübergreifende Behandlung von Patientinnen und Patienten mit Post-/Long-COVID einbeziehen. Deshalb fördern wir seit dem letzten Jahr das Modellprojekt ‚Post-/Long-COVID Kurort‘ in Bad Aibling, in dessen Rahmen ein interdisziplinäres Therapieangebot für Patientinnen und Patienten entwickelt wurde. Es beinhaltet eine Vor-Ort-Behandlung und eine anschließende digitale Weiterbehandlung.“

Bayern unterstützt die bayerischen hochprädikatisierten Kurorte und Heilbäder bereits seit 2013 in einem bundesweit nach wie vor einmaligen Förderprogramm, um die medizinische Qualität weiter zu steigern. Die Kurorte und Heilbäder sollen sich auf medizinische Zukunftsthemen ausrichten und die Durchführung von Kuren weiter verbessern. Möglich ist eine Förderung beispielsweise, wenn sich Kurorte auf bestimmte medizinische Zukunftsthemen wie Allergien, Erkrankungen aus dem rheumatischen Formenkreis oder Osteoporose spezialisieren. Zum 1. Januar 2023 wurde die Förderrichtlinie neu gefasst. Die Förderhöchstsumme wurde von bisher 200.000 auf jetzt bis zu 500.000 Euro erhöht. Das Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit informiert und berät gezielt potentielle Antragsteller.

Der Gesundheitsminister betonte: „Wir müssen das gestiegene Gesundheitsbewusstsein der Bürgerinnen und Bürger nutzen und unsere heimischen Kurorte und Heilbäder mit neuen und vor allem innovativen Konzepten fit für die Zukunft machen. Dazu leistet auch der Bayerische Heilbäderverband einen wichtigen Beitrag. Ich danke dem Verband und seinen Mitgliedern für ihr langjähriges Engagement! Die Wiedereinführung der ambulanten Badekur als Pflichtleistung der gesetzlichen Krankenkassen ist auch einer ihrer großen Erfolge.“

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Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit und PflegeMünchen

Quellenangaben

www.stmgp.bayern.de/

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