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27.11.2022 12:15 Uhr
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Niederbayern: Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Passau und des Polizeipräsidiums Niederbayern

Weitere Durchsuchungsaktion in Zusammenhang mit den Ermittlungen gegen eine niederbayerische Bau GmbH

 

Weitere Durchsuchungsaktion in Zusammenhang mit den Ermittlungen gegen eine niederbayerische Bau GmbH – Rund 60 Polizeikräfte an mehreren Objekten im Einsatz – Sicherstellung von Beweismitteln

STADT LANDSHUT, ALTDORF, ADLKOFEN, LKR. LANDSHUT, GEISENFELD, LKR. PFAFFENHOFEN A. D. ILM. Wie bereits berichtet leitet die Staatsanwaltschaft Passau seit längerer Zeit mehrere Ermittlungsverfahren im Zusammenhang mit Betrugs- und Umweltstraftaten gegen die Firma Karl-Bau GmbH mit Firmensitz in Hengersberg (Lkr. Deggendorf), insbesondere wegen des Betreibens nicht genehmigter Anlagen zur Entsorgung von Abbruchmaterial. Die entsprechenden polizeilichen Ermittlungen werden von der Kriminalpolizeiinspektion Niederbayern geführt.

Im Rahmen der bisher durchgeführten Ermittlungen ergab sich nun gegen einen 31-jährigen Mann aus Landshut, der in Geschäftsbeziehungen zur Firma Karl-Bau GmbH stand, der Verdacht, ebenfalls eine nicht genehmigte Anlage zur Ab- und Endlagerung von Abbruchmaterial zu betreiben. Insbesondere zur Feststellung diesbezüglicher Beweismittel erließ das Amtsgericht Passau einen Durchsuchungsbeschluss gegen den 31-jährigen Landshuter.

Durch die Auswertung sichergestellter Datenträger wurde zudem bekannt, dass der 31-Jährige auch ein Bild mit kinderpornografischem Inhalt an sechs weitere Personen aus seinem Bekanntenkreis im Alter von 28, 29, 30, 31, 32 und 41 Jahren digital versandt hat. Aufgrund dessen wurden durch das Amtsgericht Passau auch gegen diese Empfänger der jeweiligen Nachrichten Durchsuchungsbeschlüsse, u. a. wegen des Verdachts des Besitzes sowie der Verbreitung von kinderpornografischen Schriften erlassen.

Im Zuge der am heutigen Tag durchgeführten Durchsuchungsmaßnahmen konnten alle Beschlüsse an insgesamt acht Objekten im Raum Landshut und Geisenfeld (Lkr. Pfaffenhofen a. d. Ilm) vollzogen und diverse Beweismittel hinsichtlich der vorliegenden Tatvorwürfe sichergestellt werden. Unter anderem wurden zahlreiche Datenträger und schriftliche Unterlagen in Verwahrung genommen, die nun im Rahmen der weiteren intensiven und sehr umfangreichen Ermittlungen ausgewertet werden.

Der 31-jährige Beschuldigte aus Landshut, der in der Vergangenheit bereits mehrfach kriminalpolizeilich in Erscheinung getreten ist, leistete beim Antreffen am Durchsuchungsobjekt Widerstand gegen die eingesetzten Polizeikräfte. Er selbst verletzte sich dadurch leicht. Die eingesetzten Beamten blieben unverletzt.

Im Rahmen der Ermittlungen konnte an einem weiteren Objekt im Umfeld des Naherholungsgebietes Gretlmühle, Gemarkung Frauenberg, dann tatsächlich eine nicht genehmigte Lagerstätte mit ca. 500 Tonnen Abbruchmaterial festgestellt werden. Der 31-jährige Landshuter steht dringend im Verdacht, Betreiber dieser Anlage zu sein. Zur Beprobung des dortigen Abbruchmaterials wurde das Umweltamt der Stadt Landshut hinzugezogen. Die diesbezüglichen weiteren Ermittlungen hat ebenfalls die Kriminalpolizeiinspektion Niederbayern übernommen.

Mit Verweis auf die laufenden Ermittlungen können derzeit keine weiteren Details bekannt gegeben werden. Nach Abschluss der Maßnahmen wurden die Beschuldigten wieder auf freien Fuß gesetzt.

Rund 60 polizeiliche Einsatzkräfte nieder- und oberbayerischer Dienststellen, sowie Vertreter der Staatsanwaltschaft Passau waren heute im Einsatz.

Presseauskünfte erteilt die Staatsanwaltschaft Passau.

Bezugsmeldung vom 21.07.2022: Niederbayern: Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Passau und des Polizeipräsidiums Niederbayern


Veröffentlicht am 24.11.2022, 16:10 Uhr


Polizeipräsidium NiederbayernStraubing

Quellenangaben

Polizeipräsidium Niederbayern

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