Cookies helfen uns bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung unserer Website erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Mehr erfahren

Aktuelles

« zurück zur Übersicht | veröffentlicht am 31.03.2018 von Stephanie Bildl | 497 Klicksteilen auf

Fachkräftemangel: Fast jedes zweite Unternehmen kann offene Stellen nicht besetzen

München. Es ist kein neues Phänomen, gewinnt aber in der bayrischen Wirtschaft an Brisanz: Der Fachkräftemangel. Zu wenig Fachkräfte am Bau, in der Logistik, in der Pflege oder im Gastgewerbe: Der Fachkräftemangel wird aus Sicht des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK) zu einer zunehmenden Belastung für Unternehmen. Die Folge: sinkende Wachstumspotenziale sowie Hemmnisse für Innovationen und Investitionen, so der DIHK in Berlin. Laut einer Umfrage unter rund 24 000 Unternehmen hat fast jede zweite Firma Schwierigkeiten, offene Stellen mit Fachkräften zu besetzen. Rund 1,6 Millionen Stellen in Deutschland könnten auch längerfristig nicht besetzt werden.

„Diese Zahlen sind alarmierend und wir müssen uns gemeinschaftlich dieser Herausforderung stellen“ mahnt der Landesvorsitzende der Wirtschaftsjunioren Bayern e.V. (WJ) Sebastian Döberl. Besonders prekär sei die Situation im Handwerk betont der Prokurist eines mittelständischen Großhandelsunternehmens für Bauprodukte. „Wir müssen diese Lücke durch einen höheren gesellschaftlichen Stellenwert und eine bessere Öffentlichkeitsarbeit für diese Berufsbilder versuchen zu schließen.“ Die Auftragsbücher sind voll, laut ZDH wartet man im Durchschnitt 10 Wochen auf einen Handwerker. Jedoch werde nach wie vor nicht genügend an den Schulen für einen Berufsweg auf Basis von Aus- und Weiterbildung geworben. „Auch die Förderung von Fächern wie Wirtschaft oder das Lehren von Inhalten die nah am Berufsleben sind, ist stark verbesserungswürdig. Die jungen Menschen werden nicht adäquat auf die Arbeitsrealität vorbereitet“, so Döberl weiter.

Landesvorsitzender 2018 Sebastian DöberlLandesvorsitzender 2018 Sebastian Döberl

Die Forderung an die Politik seitens der Jungen Wirtschaft spricht eine klare Sprache: Es muss die (Gleich)Wertigkeit der beruflichen Bildungswege über Image- und Informationskampagnen sichtbar gemacht werden. Dafür müssen konkrete Maßnahmen für einen schnellen Ausbau der Anstrengungen zur Berufsorientierung an Schulen, vor allem an Gymnasien, betrieben werden.

Die Wirtschaftsjunioren Bayern e.V. sind mit über 4.500 jungen Unternehmern und Führungskräften unter 40 Jahren der größte Landesverband der Wirtschaftsjunioren Deutschland e.V., der mit über 10.000 Mitgliedern und einer Wirtschaftskraft von mehr als 120 Milliarden Euro Umsatz als „die Stimme der jungen Wirtschaft“ gilt. Die jungen Unternehmer verantworten rund 300.000 Arbeits- und 35.000 Ausbildungsplätze in 214 Kreisen, 62 davon in Bayern.

Seit 1958 sind die Wirtschaftsjunioren Mitglied der Junior Chamber International (JCI) mit ihrem Dienstsitz bei den Vereinten Nationen in New York. JCI Verbände gibt es in mehr als 100 Nationen. Die bekanntesten der rund 800 ehrenamtlichen Projekte mit deutscher Beteiligung sind neben dem Know How Transfer zwischen Politik und Wirtschaft auf allen Ebenen, die G20 Young Entrepreneur Alliance und verschiedene gemeinnützige Projekte wie „talk. EU“, „1000 und Deine Chance“, „WirtschaftsWissen im Wettbewerb“ die für Chancengleichheit und Nachhaltigkeit in der Wirtschaft und Fachkräfteentwicklung eintreten.


[PR]



Informationen zur Firma/Organisation

Mit rund 4.500 Mitgliedern stellen die Wirtschaftsjunioren Bayern e.V. (WJB) den größten deutschen Landesverband der Wirtschaftsjunioren Deutschland (WJD).
Ort:Balanstraße 55-59
D-81541 München
Telefon:+49 (0) 89 / 51 16 17 75
E-Mail:
Website:www.wjbayern.de


Quellenangaben

Wirtschaftsjunioren Bayern e. V.




Kommentare



⇑ nach oben