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« zurück zur Übersicht | veröffentlicht am 27.12.2017 von Stephanie Bildl | 242 Klicksteilen auf

Auftakt zu regelmäßigem Informationsaustausch

Regen. „Wir haben über die großen und kleinen Tiere des Nationalparks gesprochen“, sagt Landrätin Rita Röhrl schmunzelnd nach einem Vier-Augen-Gespräch mit Dr. Franz Leibl, dem Leiter des Nationalparks Bayerischer Wald. Er war zum Antrittsbesuch ins Landratsamt gekommen und gratulierte zunächst der neuen Landrätin zum Wahlerfolg. Beide waren sich nach dem Dialog einig, dass man künftig eng zusammenarbeiten und sich regelmäßig austauschen will.

Im Gespräch sprachen beide tatsächlich über einen kleinen Nationalparkbewohner, den Borkenkäfer. „Die Borkenkäfer haben sich im vergangenen Jahr deutlich vermehrt“, sagte Dr. Leibl, wobei auch außerhalb des Nationalparks ein verstärktes Auftreten zu verzeichnen war „sogar deutlich stärker als im Park“, so Dr. Leibl weiter. Die Witterung habe den Borkenkäfern in einigen Gebieten Bayerns in die Karten gespielt. Dr. Leibl betonte, dass man von Seiten des Parks auch weiterhin alles tun werde um die benachbarten Privatwälder zu schützen. Auch auf die entkommenen Gehegewölfe ging der Nationalparkleiter in seinem kurzen Jahresrückblick ein. In der Nationalparkverwaltung gehe man davon aus, dass die ausgerissenen Wölfe von jemanden absichtlich befreit wurden. Hier hoffen Dr. Leibl und auch Landrätin Röhrl, dass der Täter gefunden wird. Eines der Tiere wurde im November in Österreich bei Linz beobachtet, vom zweiten Tier fehlt jede Spur bedauerte der Nationalparkchef.

Nationalparkleiter Dr. Franz Leibl und die Landrätin Rita Röhrl im Gespräch.
Nationalparkleiter Dr. Franz Leibl und die Landrätin Rita Röhrl im Gespräch.

Es gab aber auch wesentlich angenehmere Punkte zu besprechen. So freuen sich beide darüber, dass sich der Nationalpark und insbesondere auch das Falkensteingebiet zu einem Besuchermagneten entwickelt. „Die Leute kommen gern in den Nationalpark, vor allem bei Urlaubsgästen sind das Tierfreigelände und die Wandermöglichkeiten sehr beliebt“, sagt Röhrl und Dr. Leibl berichtete, dass die Nationalparkverwaltung auch künftig alles daran setzen, dem Besucherandrang gerecht zu werden. „Wir wollen, dass die Menschen den Nationalpark besuchen“, betont der Parkleiter. Deswegen habe der Park auch das Waldschmidthaus am Rachel gekauft. „Derzeit suchen wir einen Pächter“, erklärt Dr. Leibl. Ziel sei es ab Frühjahr Gäste zur Einkehr zu empfangen, mittelfristig soll auch die Übernachtung wieder möglich sein.

Abschließend lud der Nationalparkleiter die Landrätin zur Exkursion in den Nationalpark ein und Röhrl sicherte ihr Kommen zu. „Ich komme gerne, denn nur, wenn man sich vor Ort ein Bild macht, dann kann man wirklich auch mitreden“, so ihre Erwartung an den Besuch. Beide waren sich am Ende einig, dass man eine gute Gesprächsbasis gefunden hat und dass man sich künftig öfter austauschen wird.


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Informationen zur Firma/Organisation

Der Landkreis Regen ist der nördlichste Landkreis des bayerischen Regierungsbezirks Niederbayern. Im Norden grenzt er an die Oberpfalz, im Nordosten an Tschechien. Das Kreisgebiet wird ganz vom Bayerischen Wald bedeckt. Landkreis und Kreisstadt sind nach dem Fluss Regen benannt, dessen Quellfluss Schwarzer Regen das Kreisgebiet von Ost nach West in einem weiten Bogen durchzieht.
Ort:Poschetsrieder Straße 16
D-94209 Regen
Telefon:09921 601122
E-Mail:
Website:www.landkreis-regen.de


Quellenangaben

Landratsamt Regen




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