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« zurück zur Übersicht | veröffentlicht am 29.10.2017 von Stephanie Bildl | 282 Klicksteilen auf

Der Rote Aloisius ist neu am Landratsamt

Regen. „Der Rote Aloisius kommt bei den Mitarbeitern und Besuchern sicher gut an“, waren sich Landrat Michael Adam, die Gartenbau-Kreisvorsitzende Rita Röhrl, Prälat Ludwig Limbrunner, Pfarrer Matthias Schricker und Gartenfachberater Klaus Eder einig. Dabei handelt es sich bei dem Roten Aloisius nicht etwa um einen neuen Politstar am Bayerwaldfirmament und auch nicht um einen neuen Landratsamtsmitarbeiter. Der Rote Aloisius ist eine Apfelbaumsorte, und ein solcher Baum wurde nun beim neuen Landratsamtsparkplatz gepflanzt.

„Passend zum Lutherjahr wollten wir einen Baum auf das neugeschaffene Gelände setzen“, sagte Landrat Michael Adam. Mit den Geistlichen als Paten und dem Gartenbau-Kreisverband als Unterstützer fanden er und Kreisfachberater Eder gleich mehrere Baumpflanzhelfer. So konnte der Rote Aloisius auch bei eher schlechtem Wetter und sieben Grad Celsius rasch in die Erde gesetzt werden. Röhrl betonte in einem kurzen Grußwort, dass der Kreisverband der Gartenbauvereine die Pflanzaktion gerne unterstützt hat. Sie freue sich besonders darüber, dass sich die Verantwortlichen dazu entschlossen haben einer neuen bayerischen Obstsorte eine Chance zu geben. Nun hoffe sie, dass „die roten Äpfel künftig auch den Mitarbeitern und Besuchern schmecken.“

Die Beteiligten (v.li.) Pfarrer Matthias Schricker, Klaus Eder, Landrat Michael Adam, Rita Röhrl und Prälat Ludwig Limbrunner.
Die Beteiligten (v.li.) Pfarrer Matthias Schricker, Klaus Eder, Landrat Michael Adam, Rita Röhrl und Prälat Ludwig Limbrunner.

Der evangelische Pfarrer Schricker wollte sich in seiner Ansprache nicht damit befassen, ob Luther wirklich gesagt hat, dass er, wenn die Welt morgen unterginge heute noch einen Apfelbaum pflanzen würde. Er meinte aber, dass der Gedanke ein schöner und guter sei. Er zitierte den Dichter Gottfried Benn, der in einem seiner Werke der Frage nachging, was Luther mit dem Apfelbaum meinte. Der Dichter stellte fest, dass er im Apfelgarten „kann den Untergang getrost erwarten. Ich bin in Gott, er außerhalb der Welt noch manchen Trumpf in seinem Skatblatt hält.“ Unterstützt wurde die Aktion auch vom katholischen Stadtpfarrer Limbrunner. Er hielt in seinem kurzen Grußwort den Gedanken, dass der Rote Aloisius an den Bayern in Himmel erinnert, für einen guten Gedanken. Ein solch´ politischer Baum passe zu einer Einrichtung wie dem Landratsamt.

Gemeinsam pflanzten die Beteiligten den Baum, Eder setzte ihn ins Pflanzloch, Adam und Röhrl schaufelten die Erde hinein, Prälat Limbrunner verfestigte den Humus und Pfarrer Schricker goss den Baum an. 


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Informationen zur Firma/Organisation

Der Landkreis Regen ist der nördlichste Landkreis des bayerischen Regierungsbezirks Niederbayern. Im Norden grenzt er an die Oberpfalz, im Nordosten an Tschechien. Das Kreisgebiet wird ganz vom Bayerischen Wald bedeckt. Landkreis und Kreisstadt sind nach dem Fluss Regen benannt, dessen Quellfluss Schwarzer Regen das Kreisgebiet von Ost nach West in einem weiten Bogen durchzieht.
Ort:Poschetsrieder Straße 16
D-94209 Regen
Telefon:09921 601122
E-Mail:
Website:www.landkreis-regen.de


Quellenangaben

Landratsamt Regen




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