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« zurück zur Übersicht | veröffentlicht am 25.09.2017 von Stephanie Bildl | 191 Klicksteilen auf

ZF nimmt neues Blockheizkraftwerk in Betrieb

  • Unternehmen erzeugt am Standort Patriching eigene Energie in Form von Strom und Wärme
  • Energiekosten werden deutlich gesenkt

Patriching. Bei ZF in Passau beginnt eine neue Ära der Energieversorgung: Ein neues Blockheizkraftwerk (BHKW) wurde in Betrieb genommen, das den Standort von nun an mit Energie versorgt. Dadurch können die Stromkosten um ein Viertel reduziert werden.

"Bisher bezogen wir unseren gesamten Energiebedarf aus dem öffentlichen Netz. Das wird sich nun ändern", gibt Standortleiter Dr. Klaus Geißdörfer bekannt. Ein neues Blockheizkraftwerk wird drzeit im Werk Patriching in Betrieb genommen. Mithilfe der eingesetzten Technologie wird dabei aus Erdgas gleichzeitig Strom und Wärme gewonnen.
Das Blockheizkraftwerk, das in einen bestehenden Gebäudeteil integriert wurde, beruht auf dem Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung: Ein Gasmotor erzeugt über einen Generator elektrischen Strom. Dabei entsteht Abwärme, die wiederum in nutzbare Heizenergie umgewandelt und direkt in die eigenen Netze eingespeist wird. "Durch die Energiegewinnung vor Ort gibt es nahezu keine Übertragungsverluste", erklärt Hubert Holzbauer, Teamleiter im Energie- und Umweltmanagement und fügt an: "Die Entlastung des Netzes durch dezentrale Energieerzeugung ist ein wesentlicher Bestandteil der angesterbten Energiewende".

Drückten symbolisch den Startknopf: (von links) Elektroplaner Dieter Lorisch, Leiter Werksanlagen Alexander Lenz, Produktionsleiter Bernd Kohl, Projektleiter Sebastian Schwarzfischer, Standortleiter Dr. Klaus Geißdörfer und Thomas Beichele, Leiter Facility Management.
Drückten symbolisch den Startknopf: (von links) Elektroplaner Dieter Lorisch, Leiter Werksanlagen Alexander Lenz, Produktionsleiter Bernd Kohl, Projektleiter Sebastian Schwarzfischer, Standortleiter Dr. Klaus Geißdörfer und Thomas Beichele, Leiter Facility Management.

Obwohl die Anschaffungskosten für ein derartiges Blockheizkraftwerk vergleichsweise hoch sind, ist das Projekt sehr wirtschaftlich. "Die Ausgaben für Gas steigen zwar leicht, gleichzeitig können wir aber unsere Stromkosten deutlich reduzieren. Unterm Strich senken wir unsere Energiekosten um einen zweistelligen Prozentsatz", erklärt Projektleiter Sebastian Schwarzfischer.
Blockheizkraftwerke gibt es in allen Größen, sowohl für den Keller eines Einfamilienhauses als auch für ganze Stadtteile oder für große Unternehmen wie ZF. Das BHKW in Patriching ist von der Kapazität so ausgelegt, dass es auch in Zeiten mit geringem Wärmebedarf wirtschaftlich laufen kann.


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Informationen zur Firma/Organisation

ZF ist ein weltweit führender Technologiekonzern in der Antriebs- und Fahrwerktechnik sowie der aktiven und passiven Sicherheitstechnik. Das Unternehmen ist mit 137.000 Mitarbeitern an rund 230 Standorten in nahezu 40 Ländern vertreten. Die ZF Friedrichshafen AG ist der zweitgrößte Arbeitgeber Niederbayerns. 400 Ingenieure kreieren bei ZF täglich Innovationen für die Mobilität der Zukunft. Dazu tragen auch über 227 Auszubildende und rund 4.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei, die das Kapital von ZF an den Standorten Passau und Thyrnau sind. Sie fertigen jährlich über 200.000 Achsen und Getriebe sowie unzählige Antriebskomponenten für Bau- und Landmaschinen, Busse und Pkw.
Ort:Tittlinger Straße 28
D-94034 Passau
Telefon:+49 851 494-2480
E-Mail:
Website:www.zf.com


Quellenangaben

ZF Friedrichshafen AG




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